| 13.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Hamburger Unternehmen traceless materials präsentiert gemeinsam mit seinem Vertriebspartner Biesterfeld auf der Fakuma 2026 die Werkstoffreihe „traceless-Form“. Die naturbasierten Materialien wurden für die Verarbeitung im Spritzguss entwickelt und sollen eine Alternative zu konventionellen Kunststoffen insbesondere bei kurzlebigen Produkten und schwer recycelbaren Anwendungen bieten. Am Messestand von Biesterfeld werden verschiedene Materialtypen und daraus hergestellte Anwendungsbeispiele vorgestellt.Die Werkstoffe basieren auf natürlichen Polymeren, die aus pflanzlichen Reststoffen der Agrarindustrie gewonnen werden. Mithilfe eines patentierten Verfahrens werden die Naturpolymere extrahiert, funktionalisiert und zu einem thermoplastisch verarbeitbaren Granulat aufbereitet. Nach Unternehmensangaben sind die Materialien vollständig biobasiert und gemäß der Norm NF T 51-800 heimkompostierbar. Verarbeitung auf herkömmlichen Spritzgießmaschinen Ein wesentliches Merkmal von „traceless-Form“ ist die Verarbeitbarkeit auf konventionellen Spritzgießmaschinen. Die Materialien sind laut Anbieter sowohl mit Kalt- als auch mit Heißkanalsystemen kompatibel und können in Mehrkavitätenwerkzeugen verarbeitet werden. Die Verarbeitungstemperaturen liegen bei etwa 110 bis 130 Grad Celsius. Damit soll sich gegenüber vielen herkömmlichen Thermoplasten auch der Energiebedarf bei der Verarbeitung reduzieren lassen. Als mögliche Einsatzgebiete nennt traceless insbesondere kurzlebige Spritzgussteile, Einweg- und temporäre Anwendungen sowie Produkte, bei denen eine werkstoffliche Wiederverwertung nur eingeschränkt möglich ist. Die Materialien sollen dabei konventionelle Kunststoffe nicht generell ersetzen, sondern das Werkstoffangebot für Anwendungen ergänzen, in denen sich technische Materialkreisläufe nur schwer schließen lassen. Für die europäische Vermarktung der Spritzgusswerkstoffe haben traceless materials und Biesterfeld bereits im Mai 2026 eine strategische Vertriebspartnerschaft vereinbart. Mit der gemeinsamen Präsentation auf der Fakuma 2026 wollen die Unternehmen die industrielle Anwendung der neuen Naturpolymer-Werkstoffe vorantreiben. traceless hatte im Mai 2026 seine erste industrielle Produktionsanlage in Hamburg-Harburg eröffnet. Die Anlage ist auf eine jährliche Produktionskapazität von rund 3.000 Tonnen ausgelegt und wird derzeit schrittweise hochgefahren. Fakuma 2026 Friedrichshafen 12.-16. Oktober 2026 Halle B4, Stand 4200 (Biesterfeld) Weitere Informationen: www.traceless.eu, www.biesterfeld.com |
traceless materials GmbH + Biesterfeld Plastic GmbH, Hamburg
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