| 03.06.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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China ist weit mehr als ein Land, dessen Exportgüter die globalen Märkte zusehends überschwemmen - es ist vor allem ein Standort, in den es sich auch für westliche High-tech-Unternehmen zu investieren lohnt. Das zeigt die Erfolgsgeschichte von KraussMaffei Extrusion Technology (KMET), einem Unternehmen von KraussMaffei Berstorff. Know-how aus Germany und Anlagentechnologie made in China - wie perfekt das zusammenpasst, davon konnten sich die Besucher erstmals vor Ort beim KMET Open House 2008 überzeugen. Hochzufrieden über die äußerst positive Resonanz auf das erste KMET Open House zeigten sich übereinstimmend Alois Schmid, Leiter des Geschäftsbereichs Extrusionstechnik München von KraussMaffei Berstorff, und Andrew Chan, Geschäftsführer KMET. Am 16. April 2008, einen Tag vor Beginn der Messe Chinaplas in Shanghai, nutzten mehr als 400 Besucher, unter anderem aus China, dem Nahen und Mittleren Osten, Indien und Ozeanien, die Gelegenheit, sich im nicht weit von der Messestadt entfernten Haiyan über das Leistungsspektrum von KMET zu informieren. Die Gäste hatten die Möglichkeit, den hochmodernen, 2006 eröffneten Produktionsbereich zu besichtigen, auf dessen 12.000 Quadratmetern KMET Anlagen zur Rohr- und Profilextrusion einschließlich Nachfolgekomponenten herstellt. Im Live-Betrieb zu sehen waren eine Profilextrusionslinie mit dem Doppelschneckenextruder KMD 90-32 /P, dem Co-Extruder KME 30-25 C und kompletter Profilnachfolge sowie eine Rohrextrusionslinie mit einem Einschneckenextruder KME 90-36 B/R als Herzstück zur Herstellung von HDPE-Rohren bis 630 Millimeter Durchmesser. Wirtschaftlichkeit im Fokus Die Märkte in Asien haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Bei Maschinen- und Anlagentechnologie wird größter Wert auf maximalen Output, höchstmögliche Betriebszeit und geringe Beschaffungskosten gelegt. Ein möglichst günstiges Preis-Leistungsverhältnis hat oberste Priorität. Für westliche Maschinenbauer ist es häufig schwierig, auf diesen Märkten Fuß zu fassen: Qualität, beispielsweise made in Germany, hat bekanntlich ihren Preis, zumal die Produktionskosten im Westen deutlich höher sind als in Asien. KraussMaffei Berstorff bringt in seinem Tochterunternehmen das Beste aus zwei Welten zusammen: Know-how aus Deutschland, das für höchste Qualität steht, und die Produktionskapazitäten in China, die eine besonders wirtschaftliche Herstellung ermöglichen. Auf diese Weise entstehen in Haiyan Extrusionsanlagen, die speziell auf die Anforderungen der Märkte in Asien ausgerichtet sind. Nahezu 90 Mitarbeiter kümmern sich am KMET-Standort Haiyan, strategisch günstig gelegen zwischen den Industriezentren Shanghai, Hangzhou und Ningbo, um die Anliegen der Kunden. Verkaufs- und Service-Büros bestehen darüber hinaus in Beijing (Peking) sowie Hongkongs Nachbarstadt Shenzhen. Bild: Eröffnungsfeierlichkeiten zum Open House bei KraussMaffei Extrusion Technology, China |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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