| 31.10.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die positive Grundstimmung der Fakuma war auch auf dem Gemeinschaftsstand des Mitteldeutschen Kunststoffnetzwerks (MKN, www.mk-netz.net, (siehe plasticker vom 26.9.2008) anzutreffen, auf dem sich rund 20 Firmen und Verbände aus den stark wachsenden Kunststoffregionen in den neuen Ländern präsentierten."Wir haben zum ersten Mal diesen Gemeinschaftsstand organisiert, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu demonstrieren", sagte Matthias Grafe, Geschäftsführer der Grafe Advanced Polymers GmbH (www.grafe.com) und Vorstandsvorsitzender des Thüringer Kunststoffclusters PolymerMat e.V. (www.polymermat.de). "Zudem haben wir hier Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit zu vertiefen." Selbstbewusstsein dank starkem Wachstum Gleich am zweiten Abend lud PolymerMat als federführender Organisator des Messeauftritts zu einem Standfest ein, dessen Gäste in den Genuss mitteldeutscher Spezialitäten kamen. In Anwesenheit des Staatssekretärs des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, Prof. Dr. Christian C. Juckenack, wurden hier auch die Sieger des Fakuma-Gewinnspiels gezogen, welche zuvor die Frage nach der Exportquote der Kunststoffregion Mitteldeutschland in 2007 – es sind stolze 25% – richtig beantwortet hatten (Bild). Auch die 10 Gewinner dürfen sich über ein Paket mit kulinarischen Überraschungen aus Thüringen freuen. Zuvor überzeugte sich Professor Juckenack bei einem Rundgang über den Gemeinschaftsstand von den Leistungen und dem Potential der ausstellenden Unternehmen: Er sehe in der Kunststoffbranche einen wichtigen Wachstumsträger, der erheblich zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Freistaat beitrage, so Juckenack. Für das Jahr 2008 erwarte er ein überdurchschnittliches Wachstum der Thüringer Kunststoffbranche. "Alle Aussteller schauen mit großem Optimismus in die Zukunft und erwarten auch längerfristig gute Geschäfte." Größte Herausforderung der Branche sei derzeit, dass eine wachsende Zahl von Unternehmen nicht nur in Thüringen, sondern deutschlandweit zunehmend Schwierigkeiten habe, geeignete Fachkräfte und Spezialisten zu finden, sagte Juckenack weiter. "Gerade die kleineren Unternehmen leiden unter diesem Problem“, fügte er hinzu. Er kündigte an, dass der Ausbildungspakt ab dem kommenden Jahr zu einem Fachkräftesicherungspakt erweitert werde! Schließlich gehört die Kunststoffindustrie in Thüringen mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,2 Milliarden Euro und über 11.000 Beschäftigten zu den leistungsfähigsten Branchen und soll auch in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen. In den drei Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen erwirtschaftete die Kunststoffindustrie 2007 einen Jahresumsatz von rund 5,5 Milliarden Euro, rund 8% des Gesamtumsatzes der Branche in Deutschland. In den etwa 430 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten arbeiteten fast 35.000 Mitarbeiter. |
MKN Mitteldeutsches Kunststoffnetzwerk, Schkopau
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