| 27.02.2004 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Ab sofort soll die spektakuläre Lichtinstallation "Farben des Konsums" der Künstler Bär+Knell (www.baer-knell.de) in den Fenstern der oberen Stockwerke des Turms in der Oberbaum City in Berlin-Friedrichshain die Phantasie vieler junger Hobbyfotografen anregen. Berliner Schüler ab der siebten Klassenstufe und Studenten können das Kunstwerk aus den bunt leuchtenden Kunststoffplatten nun ihrerseits künstlerisch verarbeiten. Denn das in der Dunkelheit weithin sichtbare Lichtobjekt in der Oberbaum City ist mehr als gebrauchte und farbig sortierte Shampoo-, Ketchup- oder Spülmittelflaschen, die zu dünnen Platten gepresst wurden und seit Mai letzten Jahres den Berliner Nachthimmel erhellen: Es konfrontiert mit dem, was einst in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne geworfen wurde, heißt es in einer Mitteilung der DKR. Das Künstlertrio Bär+Knell hat den Kunst-Stoff recycelt und hält mit den "Farben des Konsums" den Spiegel vor. Das Lichtkunstwerk ist mit seiner außergewöhnlichen Ästhetik Beweis für die fast grenzenlosen Gestaltungsmöglichkeiten des Materials: Der Wert gebrauchter Kunststoffverpackungen leuchtet ein. Ob die Ästhetik aus Licht und Farbe, der Fingerzeig auf die schnelllebige Konsumwelt, die Besonderheit des Ausstellungsortes und seiner Geschichte oder die Lebensgeschichte der Verpackungen, jeder Aspekt hat seinen Reiz und bietet Perspektiven für die Fotografie. Wie man sich dem Thema auch nähern mag: Die eigene Sichtweise darzustellen ist die Aufgabe, die die Initiatoren des Fotowettbewerbs, die Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR, www.dkr.de) und die HVB Immobilien AG (www.hvbimmobilien.de), Berliner Schülern und Studenten stellen. Die Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR) ist Garantiegeberin der Duales System Deutschland AG und damit für die Verwertung gebrauchter Kunststoffverpackungen mit dem Grünen Punkt verantwortlich. Seit 1995 arbeitet sie mit den Künstlern Beata und Gerhard Bär sowie Hartmut Knell zusammen. Das Trio aus dem schwäbischen Bad Wimpfen hat sich mit ihrem Bekenntnis zum Recycling und dem Spiel mit den Resten der Konsumgesellschaft mittlerweile international einen Namen gemacht. Ihre Objekte finden sich heute u.a. im Londoner "Victoria + Albert Museum", im Philadelphia Museum of Art, im "Vitra Design Museum" in Weil und im Kunstgewerbemuseum in Berlin. Die DKR liefert ihnen den Stoff für ihre Kunst. Damit unterstützt sie die Arbeit von Bär+Knell, die auf anschauliche und ästhetische Weise deutlich machen, dass Verpackungen aus der Gelben Tonne kein lästiger Abfall, sondern wertvolle Rohstoffe sind. Ein Höhepunkt der erfolgreichen Zusammenarbeit war die Ausstellung im Berliner U-Bahnhof der Linie 3 mit dem Titel "Kunst, Kunststoff, Kunststoffrecycling". Rund 42.000 Besucher stiegen ab Sommer 2002 hinab zu einem Ort, der normalerweise der Öffentlichkeit verborgen bleibt. Hier machten mehrere international renommierte Künstler Kunststoff zum Kunst-Stoff. Bär+Knell tauchten mit der 150 Meter langen Lichtinstallation den Tunnelschacht in die "Farben des Konsums". Nach dem Ende der Ausstellung im März 2003 hob die HVB Immobilien AG das Kunstwerk in den Berliner Himmel. Als Projektentwickler der Oberbaum City bezieht sie traditionell Kunst in die Dynamik des Bauens und die Entwicklung von Standorten mit ein. |
Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH, Köln
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