| 06.01.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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WIP-Kunststoffe hat eine Posteraktion gestartet, mit der bundesweit für die Ausbildung in der Kunststoff-Industrie geworben wird. Unternehmen und Branchenpartner können und sollen daran mitwirken und zugleich für ihre eigenen Ausbildungsangebote werben. Alle Kunststoffunternehmen benötigen auch künftig Fachkräfte, doch leider werden schon seit langem zu wenige junge Leute in kunststofffachlichen Berufen ausgebildet. Bundesweit konnten in den vergangenen Jahren jeweils über 1.000 Lehrstellen nicht besetzt werden – weil passende Bewerber fehlten! Nicht, dass es diese qualifizierten, technisch interessierten Jugendlichen nicht gäbe – zumindest weitaus mehr, als unsere Branche rekrutiert – aber andere Berufe wie z.B. der des KFZ-Mechatronikers scheinen attraktiver und interessanter zu sein. Vor allem: Wer unter den 16jährigen Schülern kennt schon den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik? Langer Name, klingt unsexy, und überhaupt: Was und wozu Kunststoff? Schüler zwischen 15 und 18 Jahren rechtzeitig erreichen Auch der Arbeitskreis Fachkräfte des niedersächsischen WIP-Kunststoffe e.V. (www.wip-kunststoffe.de) ist nun angetreten, mehr Jugendliche für die Ausbildungsberufe in der gummi- und kunststoffverarbeitenden Industrie zu begeistern. Dafür müssen die Schüler dort angesprochen werden, wo man sie auch tatsächlich abholen kann, denn: Welcher Schüler, der noch nie an Kunststoff gedacht hat – zumindest nicht im Zusammenhang mit Beruf und Karriere – nimmt von sich aus die Webseiten von Verbänden oder Firmen aus der Branche wahr? Daher soll jetzt mit einer groß angelegten Posteraktion auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Kunststoff-Industrie aufmerksam gemacht werden. Um die potentiellen Azubis in der Breite zu erreichen, bieten sich neben den Schulen die Berufsinformationszentren (BIZ) der lokalen Arbeitsagenturen an, die jeder Schüler mehr oder weniger zwangsweise anlaufen muss. Dort fehlten bislang auffällige, jugendgerechte Plakate. Deshalb hat der WIP jetzt geeignete Poster entwickelt, zunächst mit drei Motiven (Bild): • Verbunden mit Kunststoff – (Bild Telefon) • Sicher mit Gummi – (Bild Kondome) • Mobil mit Kunststoff – (Bild Automobil) Kostenfreie Druckvorlagen für Unternehmen Alle interessierten Unternehmen und Organisationen können diese Postermotive in individueller Fassung nutzen. Der WIP stellt allen Interessenten kostenfrei Druckvorlagen für den Posterdruck zur Verfügung. Dabei können das Firmenlogo und die Webadresse der Firma eingefügt werden. Anschließend kann jeder Nutzer die Poster in benötigtem Format und Menge selbst produzieren. Ansprechpartner: Förderverein WIP-Kunststoffe e.V. Frau Berit Bartram foerderverein@wip-kunststoffe.de Tel. +49(0)511 98490-27 Detaillierte Informationen zu der Aktion: www.wip-kunststoffe.de/cms/index.php/Ueber+WIP/Ausb_unt.wip Auf seiner Webseite bietet der WIP neugierigen Jugendlichen auch genaue Informationen über die wichtigsten Berufsbilder: www.wip-kunststoffe.de/cms/index.php/25DCber+WIP/Ausb_jug.wip Die Berufsbeschreibungen wurden kürzlich vom PolymerMat e.V. (Thüringen, www.polymermat.de) neu erstellt. Anders als die veralteten „offiziellen“ Beschreibungen der Arbeitsagentur sind diese nicht nur sachlich, sondern auch aktuell, verständlich und vor allem ansprechend. Möglichkeiten für den effektiven Einsatz der Poster Neben dem Aushang in den Schulen vor Ort und dem für die jeweilige Region zuständigen BIZ können auch Jugendzentren, lokale oder regionale Ausbildungsmessen – selbst wenn man dort nicht ausstellt – und sogar Sport- oder Freizeitveranstaltungen geeignete Orte sein, um Jugendliche zu erreichen. Der Arbeitgeberverband der Chemischen Industrie für Norddeutschland e.V. ist bereits in diese Initiative eingestiegen und hat die Poster in allen Berufsinformationszentren in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen aushängen lassen. Nun sind die ausbildenden Unternehmen in Deutschland am Zug! |
Förderverein WIP-Kunststoffe e.V., Hannover
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