| 05.05.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Im Rahmen einer Hausmesse organisierte der Normalienanbieter Strack Norma GmbH & Co. KG (www.strack.de) in Lüdenscheid den Informationsaustausch mit Kunden und Interessenten. "Das ist für uns, auch aufgrund der unerwartet hohen Zahl von Gästen und deren Qualifikation wie eine mittlere Messe", zieht Geschäftsführer Dag Friedrich ein vorläufiges Fazit. Jeweils ein Tag der Veranstaltung stand im Zeichen des Kunststoff-Formenbaus und der Stanz- und Umformtechnik. Allein am "Kunststofftag" wurden demnach mehr als 80 Besucher aus rund 50 Unternehmen gezählt. Neue Wege im Marketing wie die Inhouse-Veranstaltung und deren gute Resonanz könnte man als Zeichen eines neuen Selbstbewusstseins deuten. Die Umstrukturierungen und organisatorische Verschlankung innerhalb der Strack-Gruppe seien abgeschlossen und damit gute Voraussetzungen für eine gesunde Unternehmensentwicklung gegeben, betont Dag Friedrich. Seit Anfang 2009 sind alle Unternehmensfunktionen einschließlich der gesamten Produktion im umfassend sanierten und nach logistischen Gesichtspunkten umgebauten Stammhaus konzentriert. Der zweite, ebenfalls in Lüdenscheid gelegene, Standort sei zu einem günstigen Zeitpunkt verkauft worden. "Maßgeblichen Anteil daran, dass es im Unternehmen eine eindeutige Aufwärtsentwicklung gibt und wir aktuell geringere Rückgänge verzeichnen als andere, haben auch die Mitarbeiter", so Dag Friedrich. "Dank eines Firmentarifvertrags sind alle Bereiche, also Normalien ebenso wie die Sonderbearbeitung, stabil und es werden gesunde Erträge erwirtschaftet." Gestaltet wurden beide Tage mit Lieferanten – und damit bildet man laut Geschäftsführer Dag Friedrich das Unternehmenskonzept ab: "Wir entwickeln unser Vertriebsprogramm nach Kundenerfordernissen und gemeinsam mit strategischen Partnern, wir profitieren von deren spezialisiertem Know-how." Außerdem habe man im Laufe der letzten Jahre in den verstärkten Aufbau internen Know-hows investiert, in Mitarbeiter, die spezielle Applikationen entwickeln und Erfahrungen aus Kundenprojekten allen zugänglich machen können. Dazu wurde die Entwicklermannschaft auf aktuell 11 Mitarbeiter aufgestockt. "Die Entwicklung von Strack Norma zum Anbieter hochwertiger, komplexer Problemlösungen treiben wir weiter voran. Das heißt aber nicht, dass wir andere bewährte Produkte vernachlässigen", erklärt Dag Friedrich die weitere Strategie. Mit dem Programm aus aktuell rund 160.000 Artikeln sei man auch weiterhin einer der größten Anbieter auf dem Markt – und der weltweit einzige, der Kunststoffbranche und Metallverarbeiter gleichermaßen bediene. Hintergrund: Seit 1. Januar 2009 hält die Familie Geyer mit 51 Prozent wieder die Mehrheitsanteile. Der Rest liegt bei einem französischen Unternehmen. Aktuell beschäftigt Strack Norma am Standort Lüdenscheid rund 200 Mitarbeiter, davon 75 in der Produktion und 20 im Vertrieb. Die Umsätze, im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 37 Mio. Euro, verteilen sich zu rund einem Drittel auf den Bereich Metall, zu zwei Dritteln auf Produkte für die Kunststofftechnik. Mehr als die Hälfte der Umsätze werden in Deutschland erzielt, aber auch Asien laufe dank leistungsfähiger Partner in der Region sehr gut. Zudem erweise sich vor allem bei größeren Kunden die Möglichkeit, Normalien für Formenbauer und Werkzeugmacher aus einer Hand zu liefern, als wichtiges Argument im Wettbewerb. Bild: Geschäftsführer Dag Friedrich investiert weiter in den Aufbau internen Know-hows. |
Strack Norma GmbH & Co. KG, Lüdenscheid
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