| 20.05.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Dr.-Ing. Peter Heidemeyer tritt zum 1. Juli 2009 in die Geschäftsführung der SKZ-KFE gGmbH (www.skz.de) ein. Der langjährige Bereichsleiter Technologie beim Compoundier-Anlagenhersteller Coperion Werner & Pfleiderer wird die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des SKZ gemeinsam mit Institutsdirektor Dr.-Ing. Martin Bastian führen. "Dr. Heidemeyer ist ein ausgewiesener Experte mit langjähriger Industrieerfahrung und zahllosen Branchenkontakten", so Institutsdirektor Dr. Bastian, bislang alleiniger Geschäftsführer der FuE im SKZ. Mit Dr. Heidemeyer als Partner in der Geschäftsführung sieht er die praxisnahe Forschung und Entwicklung am SKZ gestärkt: "Als außeruniversitäres Institut wollen wir unsere Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen weiter konsequent ausbauen." Über Dr.-Ing. Peter Heidemeyer Peter Heidemeyer (50) studierte an der Universität Dortmund und der RWTH Aachen Maschinenbau und Kunststofftechnik. Nach mehrjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) promovierte er 1990 mit einer Arbeit über die Herstellung von Polymer-Blends zum Doktor-Ingenieur. Anschließend übernahm er im IKV die Leitung der Abteilung Extrusion und Weiterverarbeitung. Im Juni 1992 wechselte Dr. Heidemeyer als Leiter Produktentwicklung/Neue Technologien zur heutigen Coperion GmbH nach Stuttgart, wo er 2003 zusätzlich die Leitung des Technikums übernahm. Seit Dezember 2006 war er als Bereichsleiter Technologie verantwortlich für Forschung und Entwicklung, Verfahrenstechnik, Technikum, Werkstofftechnik und Patentwesen. Zudem vertrat er den Maschinenhersteller in Expertengremien und Fördervereinen. Dr. Heidemeyer hält zahlreiche Patente auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und ist Mitglied des Fachbeirats Extrusionstechnik der VDI-Gesellschaft Kunststofftechnik (VDI-K). Forschung und Entwicklung am SKZ Bei seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit kooperiert das SKZ eng mit Unternehmen aus allen Segmenten der Kunststoffindustrie. Die Projekte haben für die Industrie kurz-, mittel- und langfristig hohe Relevanz. Projektziele sind meist die Optimierung industriell gefertigter Produkte aus Kunststoff, die Verbesserung der Herstellverfahren und die Anwendung von Qualitätssicherungsprozessen. Methoden des SKZ sind die zielgerichtete Entwicklung praxistauglicher Materialrezepturen und Verbesserungen der Produktionstechnologie. Angesichts immer kürzerer Lebens- und Innovationszyklen beschäftigt sich das Forscherteam u.a. mit Methoden zur beschleunigten Entwicklung von Verbundwerkstoffen. "In engster Zusammenarbeit mit Unternehmen wollen wir Produkte aus Kunststoff den Marktbedürfnissen entsprechend weiter entwickeln und die Prozesse zu ihrer Herstellung so optimieren, dass aus Ideen schnell echte Innovationen werden können", erläutern die beiden Geschäftsführer. "Wir freuen uns darauf, den Transfer aus der Wissenschaft für neue, wettbewerbsfähige Produkte und Prozesse zu intensivieren." Die Nachfrage der Industrie nach Forschungsdienstleistungen des SKZ ist in den letzten Jahren massiv gewachsen. Daher sind in der FuE mittlerweile mehr als 40 Forscher aktiv. Bild: Dr.-Ing. Peter Heidemeyer (links) und Dr.-Ing. Martin Bastian leiten zukünftig gemeinsam die Forschungsaktivitäten des SKZ. |
SKZ-KFE gGmbH, Würzburg
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