| 17.06.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das neue Compoundierwerk der DSM in Ranjangeon/Indien nahe der Großstadt Pune hat die Coperion GmbH (www.coperion.com) mit Compoundierextrudern vom Typ ZSK MEGAcompounder PLUS ausgestattet. Hauptsächlich für den indischen Markt produziert DSM in diesem größten Compoundierbetrieb Indiens die Polyamid-Compounds Akulon (PA 6) und Stanyl (PA 4.6) sowie eine Reihe von PBT/PET-Compounds. Zusätzlich zu den erwähnten Extrudern hat Coperion eine Labor-Compoundieranlage der ZSK MEGAcompounder Baureihe mit nachfolgender Granulierung geliefert, um damit kleinere Chargen und Mustermengen her¬stellen sowie Produkte optimieren zu können. Die Anlagen sind seit Ende 2008 zur Zufrieden¬heit des Kunden in Betrieb. Das neue, auf der grünen Wiese errichtete Werk hat DSM Anfang März 2009 offiziell eröffnet und damit seine Produktionskapazität für technische Kunststoff¬compounds in Indien verdreifacht. Die Werkstoffe dienen zum Herstellen spritzgegossener Bauteile für die Automobil-, Elektro-, Elektronik- und Hausgeräteindustrie. In weniger als einem Jahrzehnt hat DSM in diesen Anwendungsgebieten die Marktführerschaft in Indien erreicht. Unter anderem sind Compounds von DSM für motornahe Komponenten und für Bauteile im Antriebsstrang beim Tata Nano-Pkw zugelassen, der im März vorgestellt worden war. Maßgebend für die Entscheidung im DSM-Werk Pune waren – neben guten Erfahrungen mit älteren ZSK-Extrudern – die von Coperion in den letzten Jahren in den Markt eingeführten Innovationen zur Leistungssteigerung beim Compoundieren. Dies sind insbesondere die ZSK MEGAcompounder PLUS-Technologie und die neue, gerade für Polyamidcompounds wichtige Zwei-Schnecken-Seitenentgasung ZS-EG. Ausgangspunkt für die Durchsatzsteigerung ist das um 20 % auf 13,6 Nm/cm3 erhöhte spezifische Drehmoment an den Schneckenwellen. Es ermöglicht einen höheren Füllgrad des Prozessraums und eine höhere Schneckendrehzahl. Allerdings kann der hohe Füllgrad gerade bei Polyamiden dazu führen, dass die Wirksamkeit eines üblichen Entgasungsdoms durch Produktablagerungen eingeschränkt wird. Abhilfe schafft hier die erwähnte Zwei-Schnecken-Seitenentgasung ZS-EG, die einen großen freien Querschnitt für die Entgasung aufweist und die Polymerschmelze betriebssicher ohne Produktaustritt im Verfahrensteil des ZSK hält, während Dämpfe bzw. Gase durch die axial offenen Schneckengänge abgezogen werden. Bereits in den wenigen Monaten des Probe- und Versuchsbetriebs bis zur Werkseröffnung hat sich gezeigt, dass jeder der beiden großen Compoundierextruder den von Coperion angegebenen Durchsatz zuverlässig erreicht und – dank der Zwei-Schnecken-Seitenentgasung – im Dauerbetrieb betriebssicher einhält. Das Fazit von Nitin Kothari, Managing Director Engineering Plastics im neuen DSM-Compoundierwerk, lautet: „In der Praxis haben wir das problemlose Betriebsverhalten der ZSK MEGAcompounder PLUS, ihre hohe Ausstoßleistung, ihre Zuverlässigkeit und ihre Flexibilität bei Rezeptur- oder Produktwechseln schätzen gelernt.“ |
Coperion GmbH, Stuttgart
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