| 30.06.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der sparsame Umgang mit Produktionsmaterialien ist sehr wichtig. Denn mit rund 45% der Gesamtkosten sind die Materialkosten der größte Block im Produzierenden Gewerbe. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine Kostenreduktion und die damit einhergehende Verbesserung der Materialeffizienz eine gute Strategie zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Zur Unterstützung der Unternehmen in der aktuell besonders herausfordernden Zeit, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (www.bmwi.de) das Förderprogramm VerMat temporär über bestehende KMU-Definitionen hinaus für größere Unternehmen ausgeweitet. Für den Zeitraum vom 1. Juni 2009 bis zum 31. Dezember 2010 sind beim Programm für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz (VerMat) rechtlich selbständige Unternehmen antragsberechtigt, wenn sie in den letzten zwei Jahren vor Antragstellung weniger als 1.000 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) beschäftigt haben. Verbundene Unternehmen oder Partnerunternehmen brauchen nicht berücksichtigt zu werden. Auch die sonstigen KMU-Kriterien in Bezug auf Umsatz oder Bilanzsumme spielen für die Antragsberechtigung vorübergehend keine Rolle. Rechtlich selbständig bedeutet, dass die Unternehmen eine eigene juristische Person darstellen. Eine Zweigniederlassung eines anderen Unternehmens erfüllt diese Voraussetzung nicht, eine hundertprozentige Tochter eines anderen Unternehmens hingegen doch, selbst wenn die Mutterunternehmen mehr als 1.000 Mitarbeiter hat. Weitere Infos: www.demea.de Dateianhang zur Meldung: |
Deutsche Materialeffizienzagentur, Berlin
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