| 07.07.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Innerhalb des ersten Halbjahres 2009 haben allein 32 Prozent der deutschen Kunststoffverpackungsunternehmen Kurzarbeit durchgeführt. Diese Zahl verdeutlicht aus Sicht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (www.kunststoffverpackungen.de), wie sehr die Kunststoffverpackungsbranche durch die Wirtschaftskrise getroffen wurde. Auch für das 3. Quartal 2009 planen noch 26 Prozent der befragten Unternehmen weiterhin Kurzarbeit. Dass die Krise aber nicht allein mit Kurzarbeit zu bewältigen ist, zeigt die Tatsache, dass immerhin 26 Prozent der Unternehmen im ersten Halbjahr konjunkturbedingt Mitarbeiter entlassen mussten. Und für das 3. Quartal planen noch 15 Prozent der Unternehmen weitere Entlassungen. Die Zahlen verdeutlichen, dass in den nächsten 3 Monaten mit einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage zu rechnen ist. Insgesamt zeigt der IK-Konjunkturtrend für das 3. Quartal 2009 jedoch eine etwas positivere Prognose gegenüber dem Vorquartal. Allerdings sehen sich die Kunststoffverpacker steigenden Rohstoffpreisen ausgesetzt, die unabdingbar Kostensteigerungen verursachen werden. Aus Sicht des Verbandes werden deshalb zusätzliche strukturelle Anpassungen innerhalb der Branche notwendig sein, um die Zukunft zahlreicher Unternehmen zu sichern. Der geplante weitere Stellenabbau bestätigt dies. |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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