| 07.07.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die BASF (www.basf.de) hat ihre Pläne für die Integration der im April 2009 übernommenen Ciba Holding AG konkretisiert. Demnach werden die früheren Ciba-Geschäfte in die Unternehmensbereiche des BASF-Segments Performance Products integriert. Die Integration ist mit umfangreichen Restrukturierungen verbunden. Die BASF erwartet dadurch Synergien von mindestens 400 Millionen € jährlich – ab 2012. Bis Ende 2010 sollen insgesamt bereits Einsparungen von rund 300 Millionen € erreicht werden. Zugleich fallen zahlungswirksame Integrationskosten in Höhe von insgesamt ca. 550 Millionen € an, davon rund 150 Millionen € im Jahr 2009. Über die nicht-zahlungswirksamen Ergebniseinflüsse wird die BASF im Rahmen ihrer Berichterstattung über die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal am 30. Juli 2009 informieren. Mit den Restrukturierungen ist ein Abbau von rund 3.700 Arbeitsplätzen bis 2013 geplant, der Großteil davon bis Ende 2010. Von den 55 bisherigen Ciba-Produktionsstandorten werden weltweit für 23 strategische Optionen analysiert, etwa Restrukturierung, Verkauf oder Schließung. Für diese Standorte soll bis zum Ende des 1. Quartals 2010 eine Entscheidung getroffen werden. Die übrigen 32 Produktionsstandorte sollen als Teil des globalen BASF-Produktionsnetzwerks optimiert und zum Teil restrukturiert werden. Bis Ende 2010 will die BASF zudem 36 der 70 Vertriebs- und Verwaltungsbüros bzw. Forschungsstätten der ehemaligen Ciba mit BASF-Aktivitäten zusammenlegen. Wie angekündigt, bleibt die starke Präsenz in der Region Basel erhalten. Der im April gegründete BASF-Unternehmensbereich Paper Chemicals sowie die zwei dazugehörigen Geschäftseinheiten Coatings & Starch Europe sowie Wet End Chemicals haben seit dem 1. Juli 2009 ihren Sitz in Basel. Darüber hinaus werden die europäische Geschäftseinheit für Plastic Additives und die weltweit zuständigen Einheiten für Technologiemanagement und für die Restrukturierung des Pigmentgeschäfts am bisherigen Stammsitz der Ciba Holding AG in Basel angesiedelt. Dort richtet die BASF auch ein neues Business Center Switzerland ein, das als Service-Plattform unter anderem für den Vertrieb sowie Finanz- und Personalangelegenheiten in der Schweiz fungiert. In Basel wird zudem ein BASF-Forschungszentrum seinen Sitz haben. Die BASF wird die Restrukturierungen möglichst sozialverträglich gestalten und hat hierzu Gespräche mit den örtlichen Arbeitnehmervertretungen aufgenommen. „Leider sind das für einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine guten Nachrichten“, erklärte BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Hambrecht. „Die kombinierten Geschäfte werden aber nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn wir sie optimal aufstellen und alle Synergien ausschöpfen. Ich verspreche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass wir die Phase der Unsicherheit so kurz wie möglich halten und Entscheidungen fair und transparent treffen.“ Wichtige Elemente der Integration sind: |
BASF SE, Ludwigshafen
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