| 30.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Unter der Federführung des Instituts für Kunststofftechnik KTP der Universität Paderborn haben vor kurzem fünf Unternehmen ein Projekt zur Qualitätsverbesserung von Wood-Plastic-Composites (WPC) durch innovative Mischertechnik gestartet. Neben der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, der SKV Kunststoffverarbeitungs GmbH und der Ford-Forschungszentrum Aachen GmbH ist die Kleine Wood & Fibre GmbH & Co.KG (KWF, www.kleine-wood-fibre.de) aus Freudenberg maßgeblich an dem Forschungsvorhaben beteiligt. Verbundprojekt mit über einer Million Euro gefördert In dem auf drei Jahre angelegten Verbundprojekt, das vom Land Nordrhein-Westfalen mit über einer Million Euro gefördert wird, geht es darum, den äußerst ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff WPC qualitativ so zu verbessern, dass er beispielsweise im Fahrzeugbau und vielen anderen Bereichen statt der üblichen Vollkunststoffe eingesetzt werden kann. Im Fahrzeugbereich denkbar wäre der Einsatz von WPC bei Verkleidungsteilen im Innenraum oder bei Komponenten im Motorraum wie dem Batterieträger. Die KWF, die seit über zehn Jahren im Bereich "Wood-Polymere-Composites" (WPC) entwickelt, forscht, berät und produziert, wirkt in dem Projekt verantwortlich und unterstützend an der Entwicklung, der Aufbereitung und der Herstellung der WPC mit. Bei WPC werden auf einem so genannten Innenmischer Holz- und andere Naturfasern wie Hanf, Kork, Jute oder Baumwolle komplett von einem Polymer ummantelt. Der Hauptvorteil von WPC liegt darin, dass sie neben einem hohen Anteil von nachwachsenden Rohstoffen eine exzellente Recyclingfähigkeit aufweisen. Sie lassen sich bis zu fünf Mal wieder verarbeiten, die CO2-Bilanz ist nahezu neutral. WPC lassen sich mittlerweile im Extrusions- als auch im Spritzgussverfahren und insbesondere im Rotationsguss wie Vollkunststoffe verarbeiten. |
Kleine Wood & Fibre GmbH & Co.KG, Freudenberg
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