| 09.09.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Bearbeiten wabenähnlicher Werkstücke stellt besondere Anforderungen an die Spanntechnik. Weder herkömmliche Spannmethoden noch Vakuum-Systeme konnten bisher ideale Bedingungen zum 3D-Fräsen dieser Teile schaffen. Dagegen hat sich die Gefrierspanntechnik zum Spannen filigraner Bauteile und Wabenstrukturen mehr und mehr durchgesetzt, erklärt die Horst Witte Gerätebau Barskamp KG (www.horst witte.de). Nun wurde ein Gefriersystem mit zwei gleichzeitig arbeitenden Spannplatten entwickelt. Somit kann, während sich eine Platte im Bearbeitungsprozess befindet, die zweite vorbereitet werden. Das Spannen bzw. Anfrieren der Werkstücke dauert etwa 30 Sekunden. Lösen bzw. Abtauen ist ebenfalls innerhalb dieser Zeit möglich. Für den Fixiervorgang werden die Gefrierspannplatten mit Wasser benetzt, die Teile aufgelegt und per Knopfdruck angefroren. Es erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der eingestellten Temperatur, die im Idealfall -10 °C beträgt. Die Versorgungskomponenten wie Kältekompressor und Kühlmittelbehälter sind in einem sogenannten Kühlschrank untergebracht. Dieser wurde mit Rollen versehen, um den Einsatz an unterschiedlichen Bearbeitungsmaschinen zu ermöglichen. Bild: Gefrierspannplatten, je 80 x 350 x 500 Millimeter, rechte Platte mit Werkstück |
Horst Witte Gerätebau Barskamp KG, Bleckede
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