| 09.10.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Absolut neue, besonders geruchs- und emissionsarme Werkstofftypen für Anwendungen im Automobilinnenraum erweitern das Portfolio der TechnoFiber PP-LGF L H E-Typen des Compoundierspezialisten TechnoCompound (www.technocompound.com) zur FAKUMA 2009. Das Haupteinsatzgebiet der langglasfaserverstärkten Polypropylen (PP)-Compounds ist die Automobil- sowie deren Zulieferindustrie. Sie eignen sich beispielsweise für Instrumententafeln, Sitzkomponenten und Türmodule.Geringe Foggingneigung bescheinigt Jetzt wurde die Geruchs- und Emissionsminimierung dieser innovativen Werkstofftypen auch von unabhängiger Seite wissenschaftlich bestätigt. Umfassende Testreihen bei führenden und international anerkannten Prüfeinrichtungen wie dem EDAG Polymerservice, dem SGS Institut Fresenius und dem IMAT UVE bescheinigen den langglasfaserverstärkten Typen hervorragende Eigenschaften hinsichtlich ihrer Foggingneigung, der Emission leicht flüchtiger organischer Bestandteile (VOC, TVOC) sowie einer minimierten Geruchsbelastung. Die Grenzwerte führender Automobilhersteller werden nicht nur für Fogging und VOC um erheblich unterschritten. Ebenso deutlich unterhalb der Vorgaben von 50 µg Kohlenstoff pro Gramm geprüftes Material liegen die Resultate der TVOC- Messungen. Die Bestnoten von 2,5 bzw. 3,0 bei der Geruchsprüfung gemäß VD 270 runden das emissionsoptimierte Eigenschaftsprofil der PP-Compounds hervorragend ab. Bereits vorliegende Bewertungen der OEMs bestätigen dies. Herkömmliche PP-LGF-Typen erreichen lediglich eine Bewertung zwischen 4 und 5. „Die TechnoFiber-Geruchsnoten stellen exzellente Ergebnisse dar, die bereits zu zahlreichen positiven Rückmeldungen von Seiten der Automobilhersteller und den entsprechenden Zulieferanten geführt haben“, erläutert Hans-Dieter Voss, Geschäftsführer TechnoCompound. „Jetzt können wir die hervorragende Qualität unseres neuen Fertigcompounds auch anhand objektiver Ergebnisse belegen.“ Spezielles Fertigungsverfahren führt zu hoher Imprägniergüte Die TechnoFiber PP-LGF-HE-Typen basieren auf neuen, bereits zum Patent angemeldeten Rezepturen und werden durch ein derzeit weltweit einzigartiges zweistufiges Pultrusionsverfahren hergestellt. Das als Stäbchengranulat angebotene Compound enthält Glasfasern (in Gewichtsanteilen zwischen 10% und 60%) mit einer Ausgangslänge von 10 mm. Auf Grund des speziellen Fertigungsverfahrens verfügen die langglasfaserverstärkten PP-Granulate über eine sehr hohe Imprägniergüte. „Das bestätigen zahlreiche Prüfungen in unserem Haus“, ergänzt Darko Knezovic, Technisches Produktmanagement, TechnoCompound, „die wir sowohl produktionsbezogen als auch wettbewerbsvergleichend durchführen.“ Daher zeichnen sich die neuen Qualitäten durch besonders hohe Schlagzähigkeit und sehr gute Oberflächengüte aus. Denn bei den neuen Compounds ist jedes einzelne Glasfaserfilament nicht nur von der Polymermatrix umhüllt, sondern durch chemische Kopplung fest damit verbunden. Homogene Verteilung der Glasfasern Die hohe Imprägniergüte in Kombination mit der hervorragenden Fließfähigkeit der neuen TechnoFiber-Typen führen zu einer außergewöhnlich homogenen Verteilung der Glasfasern. Das gilt selbst für dünnwandige Rippen und wurde bereits durch externe Institute bestätigt. Für den Verarbeiter resultieren hieraus erhebliche Vorteile. So können mittels des Spritzgießverfahrens besonders spannungsarme Bauteile hergestellt werden. Zugleich ist die Produktion mit deutlich niedrigeren Zylinder- und Massetemperaturen möglich. Kühl- bzw. Zykluszeiten können bei geringeren Spritz- und Schließkräften der Spritzgießmaschine verkürzt werden. Das Verfahren wird somit energetisch optimiert, was in einem nicht unerheblichen Umfang zur positiven Darstellung der Energiebilanz eines Automobils beiträgt. Viele Vorteile durch `Ready-to-use´ „Es versteht sich von selbst“, zeigt Voss abschließend auf, „dass dieses Material weder einer Vor- noch einer Nachbehandlung bedarf. Unser Konzept lautet `Ready-to-use´, was dem Verarbeiter viele Vorteile in Bezug auf Logistik oder Reproduzierbarkeit sowie in Bezug auf qualitätsrelevante Fragen bietet. Rekordverdächtig kurz war die Entwicklungszeit für diese überragenden neuen Qualitäten – und weitere Entwicklungen haben wir schon in der Pipeline. Denn unser neues zweistufiges Verfahren bietet u.a. die Möglichkeit zur Einfärbung dieser langglasfaserverstärkten PP-Compounds. Die ersten Strukturbauteile mit sehr guter Oberflächenqualität werden bereits serienmäßig hergestellt. Und wie immer können wir auch diese Qualitäten inklusive umfassender anwendungstechnischer Beratung auf Grund unserer schlanken Organisation und modernen, durchsatzoptimierten Anlagen zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.“ FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle B2, St. 2306 |
TechnoCompound GmbH, Bad Sobernheim
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