| 04.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Nodopur-Baureihe von Tartler deckt inzwischen ein breites Einsatzspektrum ab. Auch Prototypen und Fertigteile aus Polyurethan lassen sich mit den Misch- und Dosieranlagen des hessischen Herstellers wirtschaftlich fertigen. Derzeit entwickelt das Unternehmen eine spezielle Anlagenvariante für die kostengünstige Herstellung von automobilen Kleinserien.Mehr und mehr Bauteile am Automobil bestehen heute aus technischen Kunststoffen, wie etwa Polyurethan. Allerdings handelt es sich dabei keineswegs immer um Großserienteile in Millionenauflagen. Viele Entwicklungs-Dienstleister, Zulieferer, Tuning-Werkstätten oder Ersatzteil-Lieferanten fertigen nur Klein(st)serien oder gar Einzelteile wie etwa Innenraum-Elemente, Heckschweller oder Stoßfänger. Maßgeschneidert für diese Aufgaben sind die PU-Misch- und Dosiersysteme der Baureihe Nodopur aus dem Hause Tartler. Sowohl Prototypen als auch Ersatzteile oder kleine Losgrößen lassen sich mit diesen automatisierten Systemlösungen wirtschaftlich herstellen. Dabei passt der mittelständische Hersteller seine Anlagen optimal den Anforderungen an: In fast jeder ausgelieferten Anlage stecken zahlreiche kundengerechte Modifikationen. Modifikationen für jeden Bedarf Bei den Nodopur-Anlagen handelt es sich um modular konzipierte Zwei- oder Mehrkomponenten-Systeme. Ausgestattet mit Siemens-SPS und automatischen Volumenstrom-Messungen und -Regelungen erreichen sie je nach Typ einen Ausstoß von 5 bis 60 Litern Polyurethan pro Minute. Bestens geeignet für den Bau von Prototypen sind beispielsweise die Anlagen vom Typ Nodopur VS und Nodopur VS AR. Die Ausführungen Nodopur B1000 sowie die große Nodopur VS AR B1000 sind eher für die produktive Verarbeitung höherer Volumen ausgelegt, wie sie in der Serienproduktion benötigt werden. Die Nodopur-Anlagen ermöglichen grundsätzlich Mischungsverhältnisse von 100:10 bis 100:100. Dosierpumpen und Mischköpfe werden von energieeffizienten Frequenzmotoren angetrieben. Die Leistungswerte für den Ausstoß lassen sich variabel konfigurieren und je nach Ausführung verfügen die Anlagen auch über integrierte Nachfüllstationen. Eine zentrale Systemkomponente aller Tartler-Anlagen ist der rotierende Statikmischer mit Drehzahl-Regelung. Diese Eigenentwicklung des Unternehmens erlaubt hohe Drehzahlen für ein optimales Vermischen der Komponenten. Aussteifungen an den Mischelementen erhöhen deren Standzeit, und weil die Mischelemente bis in die vordere Spitze des Mischrohres hinein reichen, gibt es keinen Totraum für störende Materialablagerungen. Ein Vormischer am Ventilausgang sorgt zudem für verzögerungsfreies Mischen. Aktuell entwickeln die Tartler-Ingenieure eine spezielle Nodopur-Anlage, die mit einem Ausstoß von bis zu 30 Litern Polyurethan in der Minute optimal abgestimmt sei auf die Produktion von automobilen Bauteilen in Kleinserien von bis zu 30 Stück. Sie wird vor allem in der Tuning- und Sportwagen-Branche zum Einsatz kommen. Bild: Prototypen und Fertigteile aus PU lassen sich mit den Misch- und Dosieranlagen der Nodopur-Baureihe von Tartler wirtschaftlich fertigen. Weitere Informationen: www.tartler.com EuroMold 2009, 2.-5. Dezember 2009, Frankfurt am Main |
Tartler GmbH, Lützelbach
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