| 03.12.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Geschäftsführung des Spritzgießmaschinenbauers Ferromatik Milacron hat gestern die Belegschaft bei einer Betriebsversammlung über die anhaltende Wirtschaftskrise informiert, die von dem Unternehmen weitere Sparmaßnahmen abverlangt. In welcher Form die Kosten gesenkt werden sollen, steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der Auftragseingang ist in den vergangenen zwölf Monaten um etwa die Hälfte eingebrochen. Zwar konnten die Marktanteile gegenüber den Wettbewerbern gehalten werden, doch auch die Margen bei den verkauften Maschinen sind gesunken. Für das nächste Jahr rechnet Ferromatik Milacron mit einer leichten Verbesserung beim Auftragseingang. Außerdem steht die Einführung eines neuen Produktes auf der Agenda, von dem sich das Unternehmen im Jahr 2011 eine starke Belebung beim Auftragseingang verspricht. Ferromatik Milacron befindet sich seit Januar 2009 in Kurzarbeit und hat die Sach- und Gemeinkosten bereits erheblich gesenkt. "Wir haben schon viel, aber immer noch nicht genug getan, um das Unternehmen der schwierigen wirtschaftlichen Situation anzupassen und für die Zukunft zu rüsten", sagt Guy Moilliet, Geschäftsführer bei Ferromatik Milacron. "Wir steigen nun in konkrete Verhandlungen mit unserem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein, um eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten tragbar ist", ergänzt er. Zur Diskussion stehen eine Erhöhung der Kurzarbeit einzelner Bereiche bis 100 Prozent, der Weg in eine Transfergesellschaft sowie der Abbau von Personal. "Die gemeinsame Lösung muss vor allem sozialverträglich sein", unterstreicht Thomas Flamm, Betriebsratsvorsitzender bei Ferromatik Milacron. Am Malterdinger Firmensitz sind derzeit 414 Mitarbeiter und davon 17 Auszubildende beschäftigt. Weitere Informationen: www.ferromatik.com |
Ferromatik Milacron Maschinenbau GmbH, Malterdingen
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