| 11.09.2019, 11:19 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() v.l.n.r.: Borealis Vorstand Martijn Van Koten, CFO Mark Tonkens, Repräsentantin Annick De Ridder, Borealis CEO Alfred Stern, Vorstand Philippe Roodhooft, Botschafterin Elisabeth Kornfeind - (Bild: Borealis). Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit PDH ist ein essenzieller Prozessschritt bei der Produktion von Propylen aus Propan. Propylen, einer der wichtigsten Bausteine der gesamten chemischen Industrie, wird für die Herstellung von Polypropylen (PP) genutzt, das wiederum eine der am weitesten verbreiteten Kunststoffarten darstellt. PP bildet die Basis zahlreicher Industrieanwendungen, die in einer Vielzahl von Sektoren zur Anwendung kommen, wie beispielsweise in der Automobilindustrie, im Konsumgüter-, Energie- und Healthcare-Bereich sowie bei Lebensmittelverpackungen. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage in Kallo, die für Mitte 2022 geplant ist, soll sicherstellen, dass sich Borealis‘ europäische Kunden in Zukunft auf eine sichere Versorgung mit preisgünstigem Propylen und dessen Derivaten verlassen können. Borealis’ Entscheidung, in den Standort Kallo zu investieren, wurde den weiteren Angaben zufolge von einer Reihe von Faktoren beeinflusst. Zum einen seien die Größenvorteile, die der Antwerpener Hafen durch seine gut etablierte Transport- und Logistikinfrastruktur in Flandern bietet, von wesentlicher Bedeutung. Aufgrund der Nähe zu einer bestehenden Borealis-Produktionsanlage am Standort werde das Unternehmen auch in der Lage sein, zusätzliche Synergieeffekte zu nutzen. Darüber hinaus werde sich die neue PDH-Anlage der „Oleflex“-Technologie von Honeywell UOP bedienen – eine weit verbreitete, zuverlässige und nachhaltige Wahl für die Propylenproduktion. Die Nutzung der Oleflex-Technologie ermögliche einen geringeren Energieverbrauch in der Produktion, wobei zugleich größere Mengen bei gleicher Qualität erzeugt werden würden. Der Propanbedarf sei geringer, während mehr Wasserstoff produziert werde. Das integrierte Hybrid-Blockheizkraftwerk soll einen Großteil des für den Betrieb benötigten Dampfs und Stroms selbst erzeugen. Neue Anlage stärkt strategische Bedeutung Nordwesteuropas für die chemische Industrie Die neue PDH-Anlage wird laut Borealis an die 100 neuen Vollzeitstellen bei Borealis und rund zwei- bis dreimal so viele bei Borealis‘ Zulieferern und Subunternehmen in der Region schaffen. Während der Bauphase werden demzufolge ungefähr 1.000 Beschäftigte am Standort im Einsatz sein, wobei diese Zahl in intensiven Bauphasen auf bis zu 2.000 anwachsen werde. Sobald die Anlage in Betrieb sei, werde zusätzlicher Arbeitsaufwand für die regelmäßigen Anlagen-Turnarounds, die alle paar Jahre stattfinden, anfallen. Auch für regionale Zulieferer und andere Unternehmen in Flandern werden positive Nebeneffekte erwartet, da diese bedeutende Investition von Borealis die strategische Bedeutung des Hafens von Antwerpen insgesamt erhöht. Anfang des Jahres erhielt Borealis die „Foreign Investment of the Year Trophy 2019“ von Flanders Investment & Trade als Anerkennung für die sozioökonomische Bedeutung dieser Investition für die Region. „Borealis‘ Investition in die neue Kallo-Anlage ist nicht nur die größte, die wir je in Europa getätigt haben – sie ist auch die wichtigste Investition in Europa, die von einem Unternehmen der petrochemischen Industrie in den letzten 20 Jahren durchgeführt wurde“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. „Die Investitionen in unsere europäischen Anlagen sind ein klares Zeichen für unser Engagement zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit unseres Betriebs, aber auch zur Stärkung der Region als unverzichtbare Industriedrehscheibe.“ Weitere Informationen: www.borealisgroup.com, www.borouge.com |
Borealis AG, Wien, Österreich
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