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21.07.2026, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Trelleborg: EPDM-Compounds mit reduziertem CO₂-Fußabdruck für industrielle Dichtungsanwendungen

Trelleborg Sealing Solutions erweitert sein Werkstoffportfolio um zwei EPDM-Compounds mit reduziertem Product Carbon Footprint (PCF). Die neuen Elastomerwerkstoffe in den Härten 70 Shore A und 80 Shore A ermöglichen laut Unternehmen eine Verringerung des CO₂-Fußabdrucks von Formteilen um bis zu 55 Prozent gegenüber konventionellen EPDM-Werkstoffen, ohne Einbußen bei den mechanischen und anwendungstechnischen Eigenschaften.

Die neuen Compounds basieren auf EPDM-Rohpolymeren aus erneuerbaren, nicht-fossilen Rohstoffen. Als Ausgangsmaterialien dienen Abfälle und Reststoffe biologischen Ursprungs wie Altspeiseöl, Stroh, Forstabfälle und Tallöl. Zusätzlich setzt Trelleborg recycelten Ruß ein, der unter anderem aus Altreifen gewonnen wird.

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Das Portfolio umfasst die Werkstoffe E7T11 mit einer Härte von 70 Shore A und E8T12 mit 80 Shore A. Beide eignen sich für die Herstellung von O-Ringen, Dichtungen und kundenspezifischen Formteilen. Zu den vorgesehenen Einsatzbereichen zählen Anwendungen in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Prozessindustrie, der Automatisierungstechnik, der Energiewirtschaft sowie in der Land- und Baumaschinentechnik. Darüber hinaus kommen die Werkstoffe unter anderem in Pumpen, Ventilen, Luftzylindern, Solarmodulen sowie in Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen zum Einsatz.

Nach Unternehmensangaben reduziert sich der CO₂-Fußabdruck der Compounds gegenüber herkömmlichen EPDM-Werkstoffen um 51 Prozent bei E7T11 beziehungsweise 61 Prozent bei E8T12. Für daraus gefertigte Formteile wird eine PCF-Reduzierung von bis zu 33 Prozent beziehungsweise 55 Prozent angegeben.

Entwickelt wurden die Werkstoffe gemeinsam mit dem EPDM-Hersteller Arlanxeo. Die eingesetzten "Keltan Eco-BC"-Polymere sind nach dem Standard ISCC Plus zertifiziert und basieren auf dem Massenbilanzansatz, der den Einsatz zirkulärer Rohstoffe entlang der Wertschöpfungskette dokumentiert.

Für die Berechnung des Product Carbon Footprint arbeitete Trelleborg mit Sphera Solutions zusammen. Die zugrunde liegende Methodik befindet sich derzeit in der Validierung durch die Zertifizierungsorganisation Dekra.

Weitere Informationen:
www.trelleborg.com

Trelleborg AB, Stockholm, Schweden

» insgesamt 9 News über "Trelleborg" im News-Archiv gefunden

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