| 15.10.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Kunststoffprofilhersteller SLS Kunststoffverarbeitungs GmbH & Co. KG aus Dahn, Rheinland-Pfalz, plant bis Ende 2026 Investitionen von insgesamt rund einer Million Euro in Produktion, Werkzeugbau, Konfektionierung und Logistik. Das Programm soll die Fertigungskapazitäten erweitern, die Abläufe effizienter gestalten und die Qualitätssicherung unterstützen. Das Unternehmen beliefert unter anderem Kunden aus dem Fenster- und Türenbau, dem Trockenbau, der Elektrotechnik, dem Caravanbau und der Verschattungstechnik. Ausbau der Co- und Post-Coextrusion Im Produktionsbereich ist die Anschaffung eines Extruders für die Co- und Post-Coextrusion vorgesehen. Mit diesen Verfahren lassen sich Mehrschichtprofile herstellen, bei denen der innere Kern aus Recyclinggranulat besteht, während für die äußeren Sichtflächen Neuware eingesetzt wird. Zudem können formstabile, harte und weichelastische Kunststoffe in einem Profil kombiniert werden, etwa für integrierte Dichtungen oder Scharnierfunktionen. Die Fertigung von SLS umfasst derzeit 30 Extrusionslinien. Zwei neue Kalibriertische sollen die Leistungsfähigkeit der Kühlstrecken erhöhen. Neue Anlagen für Werkzeugbau und Reinigung Für den unternehmenseigenen Werkzeugbau sind zwei neue Erodiersysteme vorgesehen. Darüber hinaus soll eine Ultraschallreinigungsanlage die Wartung der Extrusionswerkzeuge verbessern. Ziel ist es, die Standzeiten der Werkzeuge zu verlängern und die Prozesssicherheit in der Produktion zu erhöhen. Anpassungen in Konfektionierung und Versandlogistik SLS bietet neben der Profilextrusion kundenspezifische Nachbearbeitungen an, darunter Ablängen, Bohren, Stanzen, Fräsen und Lochen. Weitere Leistungen sind die Zusammenstellung montagefertiger Bausätze sowie Kennzeichnung und Verpackung. Durch die Umnutzung von Außenflächen sollen die Logistikabläufe neu organisiert werden. Vorgesehen ist unter anderem die direkte Beladung von Lastwagen mit Gabelstaplern. Damit sollen die Versandprozesse beschleunigt und die Lieferzeiten für konfektionierte Profile verkürzt werden. Weitere Maßnahmen für 2027 vorgesehen Für 2027 hat SLS bereits die energetische Optimierung mehrerer Extruder beschlossen. Zusätzlich untersucht das Unternehmen die möglichen Einsparpotenziale von Energiemanagement- und Energiespeichersystemen. Weitere Informationen: www.sls-kunststoffprofile.de Quelle: Manfred Stiller, Freier Fachjournalist, Darmstadt |
SLS Kunststoffverarbeitungs GmbH & Co. KG, Dahn
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