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19.10.2026, 14:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

BASF: Gemeinschaftsunternehmen mit Highsun für europäische Polyamid-6-Aktivitäten in Prüfung

Die BASF SE und die chinesische Highsun Holding Group (HSCC) prüfen die Zusammenlegung ihrer jeweiligen europäischen Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette von Polyamid 6 (PA6). Hierzu haben die Unternehmen am 19. Oktober 2026 eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet. Gegenstand der Gespräche ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent halten würden.

Auch Extrusionsgeschäft außerhalb Nordamerikas Gegenstand der Prüfung
Darüber hinaus untersuchen die Partner, ob ihre weltweiten Aktivitäten im Bereich Extrusion außerhalb Nordamerikas in die gemeinsame Gesellschaft eingebracht werden könnten. Die nachgelagerten Geschäftsbereiche für technische Kunststoffe beider Unternehmen sind ausdrücklich ausgenommen. Projektteams beider Unternehmen wurden eingerichtet und prüfen nun die mögliche Zusammenarbeit. Angaben zu konkreten Anlagen, finanziellen Konditionen oder einem Zeitplan wurden nicht gemacht.

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Mit einer möglichen Zusammenführung wollen die Unternehmen ausgewählte Produktionskapazitäten und Technologien bündeln. BASF erwartet davon eine höhere Anlagenauslastung und geringere Kosten. Die Überlegungen stehen im Kontext des Wettbewerbs- und Konsolidierungsdrucks in der europäischen Chemieindustrie. Eine Entscheidung über die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens ist noch nicht gefallen.

Produktionsnetzwerke bei Polyamid 6 und Vorprodukten
BASF produziert Polyamide und Vorprodukte unter anderem in Ludwigshafen (Deutschland), Antwerpen (Belgien), Caojing (China) und Freeport (USA). Zu den Abnehmerbranchen gehören die Verpackungs- und die Textilindustrie. Welche europäischen Standorte oder Geschäftsaktivitäten in das mögliche Gemeinschaftsunternehmen eingehen könnten, ist bislang nicht konkretisiert.

Highsun ist entlang der Polyamid-6-Wertschöpfungskette tätig und zählt zu den großen Herstellern von Caprolactam, einem wichtigen Ausgangsstoff für PA6. Die Unternehmensgruppe betreibt nach eigenen Angaben 31 Produktionsstandorte in China und Europa. Zu ihren industriellen Schwerpunkten gehören die chinesischen Provinzen Fujian, Jiangsu und Guangdong sowie Limburg in den Niederlanden.

Weitere Informationen: basf.com, www.hscc.com

BASF SE, Ludwigshafen

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