| 25.10.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit technischen Kunststoffen aus der Ultramid®-Familie (PA) bietet die BASF Lösungen für Stecker und Anschlussdosen von Photovoltaikanlagen. Photovoltaikanlagen, auch Solaranlagen genannt, werden wie Elektroanlagen behandelt und müssen daher auch bezüglich der Zulassung ihrer Anschlusstechnik hohe Anforderungen erfüllen. Für die Stecker und Anschlussdosen dieser Anlagen kann die BASF nun spezielle Varianten des Kunststoffs Ultramid® anbieten, die nicht nur flammwidrig und hochfest, sondern auch besonders kälteschlagzäh sind: Eine Eigenschaft, die für die Lebensdauer der Anlagen bei Wind und Wetter wichtig ist. In Schützen, Motorschutzschaltern oder Spulenkörpern, klassischen E&E-Anwendungen, kommen diese speziellen Marken bereits seit Jahren zum Einsatz. Die Firma Huber+Suhner, ein führender internationaler Hersteller von Systemen für die elektrische und optische Verbindungstechnik mit Hauptsitz in Pfäffikon in der Schweiz, verwendet laut BASF bereits eine Ultramid®-Type in ihrer neuesten Steckverbindergeneration für Solaranlagen. "Wir haben uns sehr früh für das leistungsstarke und zuverlässige Material entschieden, weil es die Fertigung unserer hoch effizienten Photovoltaik-Bauteile erleichtert", erläutert Max Göldi, Produkteinheitsleiter bei Huber+Suhner in Pfäffikon. Je nach Anforderung - für Steckverbinder oder Anschlussdosen Für das Anwendungsgebiet Photovoltaik-Steckverbinder bietet BASF vor allem Ultramid® A3X2G7 an. Dieser Werkstoff sei besonders steif, so dass die Stecker sehr schlank ausfallen können und dabei trotzdem die hohen Anforderungen erfüllen. Beispielsweise erreiche Ultramid® A3X2G7 die UL-Brandschutzklasse V0 ab einer Wanddicke von 0,8 mm und 5VA ab 1,5 mm. Für Anschlussdosen von Solaranlagen empfiehlt die BASF hingegen Ultramid® A3XZG5. Während im Damp-Heat-Test nur 1000 Stunden verlangt werden, biete die hoch schlagzäh modifizierte Ultramid®-Type selbst nach 4000 Stunden Klimalagerung bei 85°C und 85% Luftfeuchte eine Bruchdehnung, die doppelt so hoch sei wie die bisher eingesetzter Werkstoffe. Darüber hinaus würden Anschlussdosen aus diesem Werkstoff mit dem anspruchsvollen Cold Impact-Test nach UL 1703 problemlos fertig. Diese Prüfung bestehen Bauteile, wenn sie bei minus 35°C nach dem Aufprall einer gut 500 g schweren Kugel aus 1,3 m Höhe keine Risse und Schäden aufweisen. Die vorgeschriebene Brandschutzklasse UL 5VA erfülle Ultramid® A3XZG5 ab 2,3 mm. Beide Polyamid-Typen seien außerdem nach der für die Solartechnik wichtigen f1-Bewitterungsprüfung (UL) zertifiziert. Sie fordert, dass sich die Brandklasse des Produkts nach 1000 Stunden Xenon-UV-Bewitterung und nach sieben Tagen Wasserlagerung nicht ändert. Festigkeit und Schlagzähigkeit müssen nach der Bestrahlung mindestens 70 % ihres Ausgangswerts erreichen. Mit diesem Leistungspaket sieht die BASF ihre speziellen Ultramid-Typen gut für den wachsenden Markt in der Solartechnik gewappnet. Erste Bauteile werden auf der Kunststoffmesse K 2010 in Düsseldorf zu sehen sein. Weitere Informationen: www.basf.com K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 5, Stand C21/D21 |
BASF SE, Ludwigshafen
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