| 23.04.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der russische Kunststoff-Hersteller NKNH verzichtet auf den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für Etylen, da die Situation an den Kapitalmärkten derzeit angespannt ist. Wie das internationale Kunststoffportal „eplatics.pl“ berichtet, war dafür eine Investitionssumme von 84 Milliarden Rubel (2,1 Milliarden Euro) vorgesehen. Die neue Etylen-Anlage sollte den Namen „Milionik“ tragen und war das wichtigste Projekt innerhalb eines strategischen Plans, der für fünf Jahre ausgelegt war. Damit sollten die jährlichen Produktionskapazitäten bis zum Jahr 2012 von derzeit 600.000 Tonnen auf 1,2 Millionen Tonnen steigen. „Der Vorstand hat beschlossen, sein fünfjähriges Investitionsprogramm im Gesamtwert von 125 Milliarden Rubel (3,2 Milliarden Euro) zu korrigieren“, zitiert das Portal den Generaldirektor Wladimir Busygin. Der Hauptanteilseigner ist die südwestrussische Republik Tatarstan, die der Förderung anderer Industrieprojekte aufgrund der angespannten Haushaltslage den Vorzug gegeben hat. NKNH hat im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2008 seinen Erlös um 16,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro verringert. Das Unternehmen ist einer der größten Etylen- und Propylen-Hersteller in Russland. Weitere Informationen: www.nknh.ru/about_company_en.asp |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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