| 05.03.2021, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das russische Chemieunternehmen KazanOrgSintez (KOS) plant die Errichtung einer Anlage zur Produktion von Polyethylen und Ethylen-Vinylacetat (EVA). Laut Pressemitteilung von KOS sollen am Unternehmensstandort in der tatarischen Metropole Kazan neue Kapazitäten für die Produktion von insgesamt 100.000 Tonnen Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) und EVA-Copolymeren entstehen. Die Technologie für den Komplex wird von der japanischen Sumitomo Chemical lizenziert. Dabei handelt es sich um ein Hochdruck-Autoklavverfahren, das eine variable Produktion von LDPE und EVA in einer Anlage ermöglicht. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen und zum Zeitplan für die Errichtung des LDPE/EVA-Komplexes wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die mehrheitlich von der Investmentgruppe TAIF kontrollierte KazanOrgSintez ist u.a. der größte Hersteller von Ethylen, Polyethylen und Polycarbonaten in Russland. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2020 erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn in Höhe von 6,5 Mrd. RUB (72 Mio. Euro) aus Umsätzen von insgesamt 46,9 Mrd. RUB (523 Mio. Euro). Sumitomo Chemical ist Teil des japanischen Industriekonglomerats Sumitomo und berichtet für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2020/21 einen operativen Gewinn von 116,6 Mrd. JPY (907 Mio. Euro) und einen Nettogewinn in Höhe von 54,1 Mrd. JPY (421 Mio. Euro) aus Umsätzen von 1.642,6 Mrd. JPY (12,782 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.kazanorgsintez.ru Quelle: nov-ost.info |
KazanOrgSintez, Kazan, Russland
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