| 23.10.2025, 10:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Klebeband-Hersteller tesa SE hat mit dem Baustart für die Werkserweiterung in Offenburg ein bedeutendes Investitionsprojekt begonnen. Ziel der Erweiterung ist die Anpassung der Produktionskapazitäten an die wachsende Nachfrage nach Industrie- und Endverbraucherprodukten. Das Werk Offenburg, das seit seiner Inbetriebnahme 1961 den bekannten "tesafilm" produziert, ist heute der volumenstärkste Produktionsstandort des Unternehmens. Mit einer Jahresproduktion von rund 200 Millionen Quadratmetern Klebeband und über 2.000 Produktvarianten beliefert tesa vor allem Märkte wie die Automobil- und Elektroindustrie. Der Produktionsstart im erweiterten Werk ist für 2027 vorgesehen. Werksleiter Holger Rauth betonte, dass das Projekt nicht nur der Kapazitätserweiterung dient, sondern auch im Kontext der Nachhaltigkeitsstrategie steht. Bereits zu Jahresbeginn wurde eine Photovoltaikanlage mit über 13.000 Modulen in Betrieb genommen, die jährlich sechs Gigawattstunden Strom liefert und damit ein Viertel des Energiebedarfs des Werks deckt. Die Maßnahme gilt als wichtiger Schritt in Richtung einer klimafreundlichen Produktion für die rund 500 Mitarbeitenden am Standort. Die Werkserweiterung ist Teil der globalen Nachhaltigkeitsinitiative "we do", mit der tesa bis 2030 rund 300 Millionen Euro in die nachhaltige Transformation seiner Produktionsstandorte investiert. Das Unternehmen hat den Angaben zufolge bereits eine CO₂-Reduktion von 39 Prozent (Scope 1 und 2) erreicht und deckt 90 Prozent seines weltweiten Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen. Weitere Informationen: www.tesa.de |
Tesa SE, Norderstedt
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