| 10.12.2003 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI, www.rwi-essen.de) bestätigt seine Konjunkturprognose, wonach das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2004 um 1,8% wachsen wird. Die Bereinigung der Statistik wird dazu führen, dass die Zahl der Arbeitslosen im nächsten Jahr trotz einer zurückgehenden Zahl von Beschäftigten leicht sinken wird. Der Finanzierungssaldo wird mit -3,6% in Relation zum BIP erneut die Obergrenze des Maastrichter Vertrages erheblich überschreiten. Zwar haben sich die Abwärtsrisiken der Prognose seit der letzten RWI-Prognose im Juli verringert, globale Ungleichgewichte bergen jedoch nach wie vor ein beträchtliches Risiko. Die Konjunktur in Deutschland hat sich in der zweiten Hälfte dieses Jahres belebt. Anregungen gingen allerdings - trotz der Aufwertung des Euro - allein vom Ausland aus. Die Inlandsnachfrage hingegen sank leicht, insbesondere wegen rückläufiger Ausrüstungsinvestitionen. Der private Verbrauch nahm nur wenig zu. Alles in allem stagnierte 2003 das reale Bruttoinlandsprodukt. Die Beschäftigung verringerte sich dabei weiter, wenn auch langsamer als zuvor. Die Zahl der Arbeitslosen ging gleichwohl seit der Jahresmitte saisonbereinigt etwas zurück, in erster Linie aufgrund von Bereinigungen der Statistik. Bei alledem blieb das Preisklima ruhig, heißt es weiter. |
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., Essen
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