| 24.10.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die apra-Gruppe (www.apra-plast.de), Hersteller von Schrank- und Gehäusesystemen, präsentiert ein neuentwickeltes Lüftermodul für den Einsatz in so genannten Racks, den 19-Zoll-Schränken für Computer oder hochwertige Elektronik. Vorteil des innovativen Systems sei, dass es deutlich leichter als herkömmliche Lüftermodule ist. Das Gehäuse ist nämlich aus einem speziellen selbstverlöschenden (V-0) Kunststoff gefertigt. Am Anfang der Entwicklung standen die ständig steigenden Rohstoffpreise für Aluminium und Blech, die üblicherweise das Ausgangsmaterial für Lüftergehäuse sind. „Wir haben dafür eine Materialalternative gesucht“, erklärt Michael Basten, Produktmanager Kunststoffgehäusetechnik bei apra-norm. „Unser Vorteil: Wir beherrschen nicht nur die Blechbearbeitung, sondern auch die Kunststoffverarbeitung. So kamen wir auf die Idee, das Gehäuse im Spritzgussverfahren herzustellen.“ Dabei wurde die Abdeckung der Lüfter gleich in das Gehäuse integriert. Die Einheit bekam zudem ein neues, frisches Aussehen. Durch den Einsatz moderner Kunststoffe der Klasse V-0 erfülle das neue System zudem höchste Anforderungen an den Brandschutz. Modularer Aufbau der Systeme „Durch das neue Design erreichen wir außerdem einen höheren Luftdurchsatz, also eine besseren Kühlleistung. Die Systeme sind dabei aber deutlich kompakter, brauchen also weniger Platz in der Tiefe“, sagt Andreas Broos, Produktmanager beim Geschäftsbereich apraNET, der auf Schranksysteme spezialisiert ist. „Durch das neue Herstellungsverfahren erzielen wir zudem einen Preisvorteil, den wir an unsere Kunden weitergeben können. Diesen Preisvorteil können wir erzielen, obwohl wir hochwertigste Lüfter einsetzen.“ Das entscheidende Argument für die neue Lüftergeneration sei aber ihre Modularität. Das System wird in der Standardkonfiguration mit drei Lüftern ausgeliefert. Es kann dann durch weitere Module mit je drei Lüftern je nach Bedarf auf sechs oder sogar neun Lüfter erweitert werden. Die Module müssen dazu nur zusammengesteckt und verschraubt werden. Die neuen Lüftermodule sind außerdem grundsätzlich durch ein Thermostat gesteuert, schalten sich also je nach Temperatur ein. Auf Wunsch können sie problemlos um eine temperaturabhängige Drehzahl-Steuerung erweitert werden. apra-Mann Michael Basten: „Das heißt, dass die Lüfter bei Wärmestau und Belastungsspitzen noch einmal richtig Gas geben.“ Je nach Stückzahl können die Kunden bei den neuen Systemen auch über die Gehäusefarbe entscheiden. So präsentiert sich jede Server-Farm in vollendeter Optik, die problemlos mit Corporate Design-Vorgaben in Einklang gebracht werden kann. Neben der stark vereinfachten Elektro-Montage haben die Lüftermodule außerdem den Vorteil, extrem flexibel platzierbar zu sein: „Man kann sie dank zahlreicher Montagemöglichkeiten direkt am Ort des Geschehens befestigen. Da, wo die Hitze abgeführt werden soll.“ Die apra-Gruppe zeigt das neue Lüfter-System auf der electronica 2008 (Stand B5.261). Die Leitmesse für elektronische Komponenten, Systeme und Anwendungen findet im November (11. bis 14.11.2008) in München statt. Über apra Die apra-Gruppe mit dem Stammsitz in Mehren (Rheinland-Pfalz/Vulkaneifel) gehört wurde 1969 gegründet. Die Firmengruppe ist spezialisiert auf Schrank- und Gehäusesysteme aus Metall und Kunststoff. Rund 250 Mitarbeiter setzen an den Standorten Mehren, Daun, Neukirchen (bei Chemnitz) sowie in den Vertriebsgesellschaften in Frankreich und Polen jedes Jahr über 28 Millionen Euro um. electronica 2008, München, 11.-14. November 2008, Stand B5.261 |
apra-plast Kunststoffgehäuse-Systeme GmbH, Daun-Pützborn
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