| 12.02.2018, 09:20 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Wacker Chemie AG hat nach einem guten vierten Quartal ihre Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2017 erreicht. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte der Münchner Chemiekonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 4,92 Mrd. Euro (2016: 4,63 Mrd. Euro). Das sind rund sechs Prozent mehr als im Jahr 2016. Höhere Absatzmengen werden als der wesentliche Grund für diesen Anstieg genannt. Sowohl im Chemie- als auch im Polysiliciumgeschäft sind die Umsätze demnach gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Besonders deutlich fiel das Plus bei Siliconen aus. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsjahres 2017 belief sich nach den vorläufigen Zahlen auf 1,015 Mrd. Euro (2016: 956 Mio. Euro). Das sind sechs Prozent mehr als vor einem Jahr. Neben dem starken Geschäftsverlauf hat auch die at-Equity-Beteiligung von Wacker an der Siltronic AG zu diesem Anstieg beigetragen. Wacker hat im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine wesentlichen Beträge aus Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston in den USA vereinnahmt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist mit 420 Mio. Euro (2016: 338 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent gewachsen. Hier machten sich auch die weiter rückläufigen Abschreibungen positiv bemerkbar, die sich 2017 auf rund 590 Mio. Euro (2016: 618 Mio. Euro) beliefen. Das Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten stieg im Geschäftsjahr 2017 um 40 Prozent auf etwa 250 Mio. Euro (2016: 178 Mio. Euro). Das Jahresergebnis des Wacker-Konzerns liegt nach den vorläufigen Berechnungen bei 885 Mio. Euro (2016: 189 Mio. Euro). Darin enthalten ist das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten von 635 Mio. Euro aus dem ersten Quartal 2017. Es umfasst den Gewinn aus dem Abgang von Siltronic als Segment des Wacker-Konzerns sowie den Periodengewinn der Siltronic AG des ersten Quartals 2017. „Dank der sehr guten Kundennachfrage in der Chemie ebenso wie im Geschäft mit Polysilicium haben wir 2017 sowohl unseren Umsatz als auch das Ergebnis weiter ausgebaut“, sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. „Den deutlichen Gegenwind aus den höheren Rohstoffpreisen und dem im zweiten Halbjahr stärkeren Euro konnten wir so mehr als ausgleichen. Auf das Gesamtjahr gesehen haben wir bei allen Steuerungskennzahlen unsere prognostizierten Werte erreicht beziehungsweise übertroffen.“ Investitionen, Netto-Cashflow und Nettofinanzschulden Die Investitionen von Wacker im Geschäftsjahr 2017 lagen nach den vorläufigen Zahlen bei 325 Mio. Euro (2016: 338 Mio. Euro). Das sind vier Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen unter anderem in neue Anlagen für fertige Siliconprodukte in Südkorea und Brasilien, die Erweiterung der Siliciummetallproduktion am norwegischen Standort Holla, den Bau einer neuen Anlage für pyrogene Kieselsäuren am Standort Charleston in den USA sowie in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Dispersionen und Dispersionspulver an den Standorten Burghausen und Nanjing. Der Netto-Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten summierte sich im Geschäftsjahr 2017 auf rund 360 Mio. Euro (2016: 361 Mio. Euro). Das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Die Nettofinanzschulden sind wie erwartet deutlich gesunken. Sie lagen zum Stichtag 31. Dezember 2017 bei 455 Mio. Euro (31.12.2016: 993 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.wacker.com |
Wacker Chemie AG, München
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