| 28.08.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Aktionäre von Huntsman und Olin haben der im Juni vereinbarten Fusion der beiden US-amerikanischen Chemiekonzerne zugestimmt. Darüber informierten die Konzerne in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Demnach votierten auf den außerordentlichen Hauptversammlungen 99% bzw. 97% der anwesenden Aktionäre von Huntsman und Olin für den Zusammenschluss. Das Fusionsprozedere soll nun vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen bis Mitte kommenden Jahres zum Abschluss gebracht werden. Der neue Großkonzern wird dann als OlinHuntsman firmieren. Olin-CEO Ken Lane erklärte: "Wir wissen die starke Unterstützung der Aktionäre von Olin und Huntsman beim Erreichen dieses wichtigen Meilensteins sehr zu schätzen. OlinHuntsman wird ein stärker wertorientiertes Chemieunternehmen mit einer vertikal integrierten Plattform von weltweiter Bedeutung sein, das besser aufgestellt ist, um Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bedienen und eine stabile finanzielle Performance zu erzielen. Wir sind entschlossen, die verbleibenden Schritte zum Abschluss der Transaktion zu vollziehen und als ein Unternehmen langfristigen Wert für unsere Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter und Gemeinden zu schaffen." Der Zusammenschluss ist als umfassender Aktientausch geplant. Dabei erhalten die bisherigen Huntsman-Aktionäre für jeden Anteilsschein ihres Unternehmens 0,5476 Olin-Aktien. Im Ergebnis werden bisherigen Olin-Aktionäre etwa 54,5% und die Huntsman-Anteilseigner entsprechend 45,5% an der fusionierten OlinHuntsman halten. Das finanzielle Volumen des Deals wurde im Juni mit rund 2,43 Mrd. USD beziffert. OlinHuntsman wird ihre Zentrale am bisherigen Huntsman-Sitz in The Woodlands im US-Bundesstaat Texas einrichten, die Konzernführung soll der derzeitige Olin-Chef Ken Lane übernehmen. Für den fusionierten Konzern ergibt sich aus den Geschäftszahlen des Vorjahres ein Pro-forma-Umsatz von rund 12,5 Mrd. USD, wovon etwa 6,8 Mrd. USD auf Olin und 5,7 Mrd. USD auf Huntsman entfallen. Die an der New Yorker Börse notierte Huntsman produziert eine breite Palette an Chemieerzeugnissen, darunter Epoxidharze, Polyacrylate, Polyurethane, Pigmente, Additive und chemische Zwischenprodukte. Der Konzern verfügt weltweit über mehr als 55 Produktions-, Forschungs- und Vertriebsstandorte mit insgesamt rund 6.000 Beschäftigten. Die ebenfalls in New York notierte Olin hat ihren Sitz in Clayton bei St. Louis im Bundesstaat Missouri und gilt als eines der weltweit führenden Chlor-Alkali-Unternehmen und produziert darüber hinaus auch Bleichmittel und Munition. Weitere Informationen: www.huntsman.com, www.olin.com |
OlinHuntsman, The Woodlands, Texas, USA
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