| 18.09.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Endspurt zum Kunststofftechnik-Branchenevent 2009 - die FAKUMA Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung (www.fakuma-messe.de) hat aktuell 1.476 Aussteller aus 31 Nationen der Erde.Das hätten noch nicht einmal die optimistisch-kühnsten Auguren so voraussehen können: Innerhalb der letzten drei Monate ist die Anzahl an Ausstellern zur 20. FAKUMA von 992 im Juni 2009 auf 1.476 zum Ende August 2009 angestiegen. Diesen geradezu sprunghaften Anstieg können sich noch nicht einmal Messeprofis wie die langjährige Projektleiterin der FAKUMA, Annemarie Lipp, oder auch der private Messemacher, Paul E. Schall (www.schall-messen.de), erklären. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass sich die zahlreichen Aussteller aus dem In- und Ausland mit der vorherrschenden schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht so einfach abfinden, und mit neuen Produkten und innovativen Prozesslösungen die Wettbewerbskraft ihrer Kundschaft nachhaltig stärken wollen. Dass diese erfolgsversprechende Strategie am Ende aufgehen wird, lässt sich schon daran ablesen, dass die modernen energieeffizienteren sowie ressourcenschonenden Leichtbaukonzepte für Kraftfahrzeuge, und auch Maschinen, ohne den massiven Einsatz von Kunststoffen gar nicht zu realisieren sind. Mehr und neue Chancen mit Kunststoffen Doch mit neuen Materialien alleine ist es nicht getan, denn diese gilt es mittels innovativer bzw. alternativer Technologien und Verfahren ökonomisch einzusetzen und dafür braucht es alle relevanten Komponenten und Systeme für die Prozesskette Kunststoffverarbeitung. Die FAKUMA stellt nach Veranstalterangaben als weltweit einzige Branchen-Fachveranstaltung des Jahres 2009 explizit die integrierte Kunststoffverarbeitung in den Vordergrund und bezieht dabei alle peripheren Prozessbausteine mit ein. Der Anwender hat somit die Möglichkeit, sich praxisorientiert über einzelne Prozesselemente, verbindende und bereichsübergreifende Subsysteme sowie auch komplette Prozesslösungen im Detail und im Ganzen zu informieren. Die technologischen Kernthemen Spritzgießen, Extrusion und Thermoformen stellen den "Roten Faden" der FAKUMA dar, die verfahrenstechnischen Peripheriegeräte das unerlässliche Umfeld. Für die Kunden bzw. Anwender hat dies den großen Vorteil, sich an einem zentralen Ort alle Informationen über Optimierungen, neue Lösungsansätze und schließlich Entscheidungshilfen für gezielte Investitionen zu besorgen. Internationalität durch Aussteller aus 31 Ländern Den sehr hohen Stellenwert der FAKUMA, die wieder im nochmals ausgebauten Messezentrum der Bodenseestadt Friedrichshafen stattfindet, dokumentieren vor allem auch die zahlreichen Aussteller aus insgesamt 31 Ländern. Die in- und ausländischen Hersteller und Anbieter präsentieren in Gestalt eines mehr als nur repräsentativen Angebots ihre Technologien, Verfahren, Produkte, Teilsysteme und komplette Lösungen, mit denen die Kunden aus aller Welt global konkurrenzfähig Kunststoffprodukte herstellen können. Zum 20. Jubiläum zeigt sich die FAKUMA demnach trotz anhaltender wirtschaftlicher Schwäche äußerst robust und komplett. Zumal auch neue Bereiche wie Mikrospritzgießen, Kunststoffe in der Medizintechnik, und die innovativen Themenparks Mikrosystemtechnik sowie Bildung & Forschung den Fokus auf neue Märkte richten sollen. "Kunst mit Kunststoffen" Selten war der interessierte Blick über den Tellerrand hinaus so wichtig wie jetzt, denn vor allem Kunststoffe sind in der Lage, herkömmliche Materialien und konventionelle Technologien effizient zu substituieren. In diesem Sinne ist auch die begleitende Ausstellung "Kunst mit Kunststoffen" zu verstehen, die von Studenten der Kunst Akademie Düsseldorf der Sparte "Zentrale Einrichtung Kunststoffe" präsentiert wird. Sie findet zur FAKUMA im Eingangsbereich der Messe Friedrichshafen statt und setzt durch Skulpturen und Plastiken das Thema Kunststoffe eben in Kunst um. FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009 |
P.E. Schall GmbH Messeunternehmen, Frickenhausen
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