| 05.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Um Rohstoffkosten sowie Lager- und Beschaffungskosten zu minimieren, geht der klare Trend bei Spritzgießern weltweit dahin, thermoplastische Kunststoffe als Naturware zu verwenden und diese selbst einzufärben, weiß die Plasma GmbH & Co. KG aus Vlotho, die genau für diese Anwendung einen speziellen Schmelzemischer anbietet. In Lizenz der BASF AG stellt Plasma den BASF Mixing-Ring her, der eine verbesserte Schmelzehomogenität und damit eine reproduzierbare gleichmäßige Farbqualität beim Einmischen verspricht. Eingesetzt werde der Mischer anstelle der Standard Rückstromsperre (RSP) ohne zusätzliche Veränderungen an der Plastifiziereinheit bzw. der Schnecke. Dank seiner Bauart garantiere das System ein schonendes Dispergieren: Beim Dosieren wird das Material von der Schnecke über den Druckring in den Sperringbereich geführt. Dabei sind die Eintrittsöffnungen so angelegt, dass bedingt durch die unterschiedlichen Rotationsgeschwindigkeiten, eine Schmelzeaufteilung in kleinste Teilmengen erfolgt. Anschließend wird das Material durch speziell geformte Kanäle innerhalb des Sperringes zusätzlich vermischt, bevor ein nochmaliges Dispergieren der Schmelze beim Übergang zum Schneckenkopf erfolgt. Nach Angabe des Unternehmens ermöglicht dieses mehrfache Zerteilen und zwangsweise Umlenken der Schmelze während des Dosiervorgangs eine schonendere und effektivere Vermischung als bei anderen Systemen, die erst während des Einspritzvorgangs mit großem Druckaufwand und einer hohen Scherwirkung versuchen würden, die Schmelzeaufbereitung zu verbessern. Selbst bei niedrigen Staudrücken erreiche der Mixing Ring die gewünschte Homogenisierleistung ohne Einschränkungen bei den Verarbeitungsparametern. Breites Einsatzspektrum Geeignet sind Mixing-Ringe für alle handelsüblichen Kunststoffe wie ABS, PS, PP, PE, PMMA sowie für scherempfindliche Materialien wie POM und PBT und die transparenten Kunststoffe PC und SAN. Vorteilhaft erweist sich der Einsatz des Mischer sowohl in Bezug auf die Farbhomogenität als auch in Bezug auf die eingesetzte Menge Masterbatch, die teilweise um bis zu 50% reduziert werden könne, heißt es weiter. Darüber hinaus sollen sich die mechanischen Eigenschaften sowie die Oberflächenqualität der hergestellten Artikel verbessern. Bereits weltweit im Einsatz Mehr als 1.000 Mixing-Ringe sollen weltweit bereits im Einsatz sein. Plasma hat eine CAD-Datenbank, die mehr als 150 der gängigen Spritzgießmaschinentypen mit Schneckendurchmessern zwischen 25 bis 150 mm umfasst und will somit einen problemlosen Austausch der Rückstromsperre garantieren können. Gemeinsam mit seiner Schwesterfirma, der Plasma GmbH für Industrieautomation und Verfahrenstechnik GmbH, ebenfalls aus Vlotho, will Plasma sogar noch einen Schritt weiter gehen und Hilfestellung in allen Bereichen der Kunststoffverarbeitung anbieten: Von Dosiergeräten, die auf das Zusammenspiel mit dem BASF Mixing Ring ausgelegt sind, über Temperiergeräte, Durchflussregler, Trockner, Roboter und Fördergeräte bis hin zu Schneidmühlen, Metallabscheidern und Kühlgeräten sei alles verfügbar. Weitere Informationen: www.basf.de |
Plasma GmbH & Co. KG, Vlotho
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