| 11.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Erstmals Cycloolefin-Copolymer (COC) Elastomer serienreifTOPAS Advanced Polymers bietet nach eigenen Angaben weltweit als erstes Unternehmen ein Cycloolefin-Copolymer (COC) Elastomer an. Der neue COC-Typ wird unter dem Markennamen der TOPAS®-Produktfamilie vertrieben. Die hoch transparenten TOPAS®-Elastomere erweitern ab sofort das Produktangebot des Unternehmens, das sich auch auf der K 2010 präsentiert. Sie seien geeignet als Alternative zu herkömmlichen thermoplastischen Elastomeren (TPEs) für ein breites Spektrum von Anwendungen wie Medizinprodukte, spezielle Pharmaverpackungen und medizinische Schläuche. Erste Produktionsläufe im Industriemaßstab seien erfolgreich durchgeführt worden. Die neuen TOPAS®-Elastomere verfügen über eine mit anderen TPEs vergleichbare Festigkeit und Steifigkeit. Bei einer Shore-A-Härte von 89 liegt das Zug-E-Modul bei 45 MPa, die Reißdehnung beträgt über 450 Prozent. Eine wichtige Eigenschaft ist die Fähigkeit des Materials, seine Duktilität auch bei Temperaturen unter -80 °C zu behalten. Aufgrund seines geringen dielektrischen Verlustfaktors, der mit dem einiger Fluorelastomere vergleichbar ist, verfügt der Werkstoff über sehr gute elektrische Isolationseigenschaften, heißt es weiter. Sterilisation mit Gamma- und Elektronenstrahlen Das neue TOPAS®-Elastomer erfülle die Anforderungen der Klasse VI der US-Pharmakopöe für den Einsatz in Medizinprodukten. Die Zulassung für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt wurde bei der FDA beantragt. Wie COC-Standardtypen werden auch diese neuen Elastomer-Typen als hochreine Kunststoffe mit einem geringen Anteil an extrahierbaren Bestandteilen beschrieben. Das mache sie zu einem bestens geeigneten Ersatz für PVC in medizinischen Schläuchen, Infusionsbeuteln und Durchflussmessgeräten. In kürzlich durchgeführten Tests an medizinischen Schläuchen konnte auch eine hohe Knickfestigkeit des Materials nachgewiesen werden, so der Anbieter. Weitere Untersuchungen würden zudem belegen, dass das neue TOPAS®-Elastomer für die Sterilisation mit Gamma- und Elektronenstrahlen geeignet sei. Das Material lasse sich ohne Vortrocknung auf herkömmlichen Anlagen spritzgießen oder extrudieren. Weitere Informationen: www.topas.com K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 8a, Stand C28 |
TOPAS Advanced Polymers GmbH, Frankfurt
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