| 11.11.2010, 15:49 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Über 70 Firmen aus der Biokunststoffbranche stellten auf der K 2010 ihre neuen Produkte sowie wegweisende neue Lösungen vor. Das Resumé der Aussteller fällt überaus positiv für die Branche aus.“Die Nummer 1 der Kunststoff- und Gummi-Fachmessen bot unserer Branche eine ideale Plattform, um die greifbaren Fortschritte bei Entwicklung und damit verbunden Nachhaltigkeit zu präsentieren“, sagt Hasso von Pogrell, Geschäftsführer des Verbands European Bioplastics. Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Themen der Biokunststoffwirtschaft. Aussteller, Besucher und Experten auf der K diskutierten hierzu ausführlich - insbesondere beim Bioplastics Business Breakfast des Bioplastics Magazine. „Die K im Allgemeinen und das Business Breakfast im Speziellen zeigen – jahrzehntelange Forschungs- und Entwicklungsprozesse für Alternativen zu ölbasierte Kunststoffe haben sich gelohnt“, so Pogrell. „Dies ist auf unterschiedlichsten Ebenen spürbar - bei Maschinenbauern, Konvertern, Markeninhabern, im Handel und beim Verbraucher.“ Zu Anfang des Jahrzehnts wurden nur geringe Testmengen hergestellt. „Heute werden hunderte wenn nicht tausende neue Kunststoffprodukte auf Biomassebasis hergestellt. Die jährlichen Produktionskapazitäten für Biokunststoffe lagen 2009 bei über 430.000 Tonnen.“ Die Anreize, biobasierte – also auf Pflanzen basierte – neue, wegweisende Materialien herzustellen und zu verwenden sind offensichtlich: geringere Treibhausgasemissionen, geringerer Energieaufwand, Einklang mit dem Konzept der „Green Economy“. Ergebnisse, die regelmäßig von Markt und Lebenszyklus-Studien bestätigt werden. European Bioplastics hat den stetig wachsenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen im Blick. Der Verband arbeitet eng mit Organisationen auf EU-Ebene zusammen, um angemessene Nachhaltigkeits-Standards mit Bezug auf Biokunststoffe festzulegen. „Als Wissenspartner für interessierte Personen und Organisationen der gesamten Wertschöpfungskette, strebt European Bioplastics danach, faktenbasiert und zuverlässig über die Biokunststoffbranche zu informieren“, sagt Hasso von Pogrell. Weitere Informationen: www.european-bioplastics.org |
European Bioplastics e.V., Berlin
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