| 03.12.2010, 07:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die vogt-plastic gmbh aus Rickenbach hat angekündigt, im Januar 2011 am neuen Standort in Rheinfelden die Verwertung von 30.000 jato Post-Consumer-Verpackungsabfällen aus dem Gelben Sack aufzunehmen. Nach Angaben der Geschäftsleitung soll mittelfristig auch der Unternehmenssitz von Rickenbach auf das neue 30.000 qm große Gelände im 20 km entfernten Rheinfelden verlegt werden, sofern sich der Betrieb planmäßig entwickle. Schon seit 2007 ist das Recyclingunternehmen auf der Suche nach einem geeigneten Gelände, da die geplante Erweiterung an den bisherigen Standorten Rickenbach und Hottingen aus Platzgründen nicht möglich war. Auf dem neuen Gelände in Rheinfelden, einem ehemaligen Aluminiumelektrolyse-Werk, hat Vogt Plastic inzwischen zwei von fünf Hallen hergerichtet und dabei nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro investiert. Die Zahl der Mitarbeiter steige durch den neuen Standort um 20 auf nunmehr 125. Über Vogt-Plastic Am Stammsitz des Unternehmens in Rickenbach stellt das Unternehmen aus PVC-Abfällen Abstandhalter für die Bauindustrie her. Zusätzlich werden ca. 7.000 t/a DS-Folienfraktion zu PE-LD Regranulat für die Rohrindustrie verarbeitet. In den beiden Werken in Hottingen und Premnitz werden aus ca. 40.000 t/a formstabiler Mischkunststoffe sortenreines PE-HD-Regranulat für die Rohrindustrie sowie sortenreines PP- und PS-Regranulat für Spritzgußanwendungen produziert. Als Kuppelprodukte entstehen dabei zwei Typen eng spezifizierter Ersatzbrennstoffe. Josef Vogt gründete das Unternehmen 1978 in einer Garage und begann mit der Herstellung von technischen Kunststoffteilen und Profilen zunächst als klassischer Kunststoffverarbeiter. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt zur Kunststoffverwertung. Heute verwertet das Unternehmen ca. 50.000 t Altkunststoff pro Jahr und wird von Josef Vogt und seinem Sohn Andreas geführt. Weitere Informationen: www.vogt-plastic.de |
vogt-plastic gmbh, Rickenbach
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