| 15.11.2011, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Borealis verzeichnete im dritten Quartal 2011 einen Nettogewinn von EUR 107 Millionen im Vergleich zu EUR 54 Millionen im gleichen Quartal 2010. Insgesamt meldet das Unternehmen einen Nettogewinn von EUR 448 Millionen seit Jahresbeginn gegenüber 200 Millionen im Vergleichszeitraum 2010. Borealis’ Nettoverschuldungsposition verbesserte sich im dritten Quartal um EUR 17 Millionen, was einer Verschuldungsquote von 38 % entspricht. Diese Ergebnisse seien unter zunehmend schwieriger werdenden europäischen Marktbedingungen vor allem im Polyolefinsegment erzielt worden. Das Basischemikaliensegment meldete ebenfalls niedrigere Ergebnisse, da die Gewinnspannen seit ihren Höchstwerten im zweiten Quartal 2011 zurückgingen. Borouge Borouge, Borealis’ Joint Venture in Abu Dhabi, zeigte den Angaben zufolge im dritten Quartal eine gute Performance während die erweiterte Kapazität der Polyethylen- und Polypropylen-Produktion in der neuen Anlage in Ruwais, Abu Dhabi, inzwischen erfolgreich angelaufen ist. Die Auslieferung der zusätzlichen Produktmengen an die Kunden von Borouge wird durch drei Logistik-Hubs in China und Singapur unterstützt. Das Projekt "Borouge 3", das die Jahresproduktionskapazität der Anlage um weitere 2,5 Millionen Tonnen bis 2014 auf 4,5 Millionen 2014 erweitern wird, schreitet planmäßig voran. "Auch wenn unser Ergebnis im dritten Quartal sehr gut ist", erklärt Mark Garrett, Borealis Chief Executive, "sahen wir uns dennoch erwartungsgemäß besonders in Europa mit zunehmend schwieriger werdenden Marktbedingungen konfrontiert. Wir sehen vor allem, dass unsere Kunden aufgrund des instabilen Wirtschaftsumfelds vorsichtiger agieren. Unsere langfristige Strategie macht sich jedoch bezahlt und wir fokussieren uns auch weiterhin darauf, unseren Kunden innovative Kunststoffe zu liefern, die einen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen leisten." Weitere Informationen: www.borealisgroup.com |
Borealis AG, Wien, Österreich
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