| 24.07.2012, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In Russland ist im ersten Halbjahr 2012 die Produktion von Polypropylen (PP) gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 6% auf insgesamt rund 322.000 Tonnen gesunken. Laut Angaben der Branchenconsulting Market Report ist der Produktionsrückgang in erster Linie auf die erst im März erfolgte Wiederaufnahme der PP-Produktion bei der LUKoil-Tochter Stavrolen in Budyonnovsk (Region Stavropol) nach der Havarie im Dezember 2011 zurückzuführen. Die übrigen russischen PP-Hersteller wie NizhnekamskNefteKhim, TomskNefteKhim, NefteKhimiya und UfaOrgSintez wiesen den Angaben zufolge steigende Produktionsvolumina auf. Einen deutlichen Anstieg verzeichneten die russischen Chemieunternehmen im ersten Halbjahr dagegen in der Produktion von Polyvinylchlorid (PVC). Hier ermittelte Market Report ein Plus gegenüber den ersten sechs Monaten 2011 von insgesamt 21% auf ein Gesamtvolumen von 322.300 Tonnen. Dabei legte die Produktion von Suspensions-Polyvinylchlorid (S-PVC) um 22% auf 321.300 Tonnen zu, wozu vor allem die Produktionssteigerungen bei den führenden Herstellern Kaustik (Sterlitamak) und SayanskKhimPlast um 41% bzw. 25% beitrugen. Um 8% rückläufig auf insgesamt 10.000 Tonnen war die Produktion von Emulsions-Polyvinylchlorid (E-PVC). Die Produktion von Polystyrol (PS) blieb im ersten Halbjahr in Russland mit insgesamt 128.770 Tonnen in etwa auf dem Niveau des gleichen Vorjahreszeitraums. Mit Abstand größter Hersteller ist in diesem Segment NizhnekamskNefteKhim mit einem Produktionsvolumen von 95.029 Tonnen. PGProf (ehemals StyroVit) in Kirishi produzierte im ersten Halbjahr 21.100 Tonnen und GazProm NefteKhim in Salavat 12.641 Tonnen PS. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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