| 25.07.2012, 11:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im Juli nachgegeben. Die aktuelle Geschäftslage wird nach dem Anstieg im Vormonat nun wieder zurückhaltender beurteilt. Auch die Erwartungen für den weiteren Geschäftsverlauf fallen pessimistischer aus. Die Eurokrise belastet zunehmend die Konjunktur in Deutschland. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima stark eingetrübt. Insbesondere die aktuelle Geschäftslage wird erheblich ungünstiger eingeschätzt als im Vormonat. Die Kapazitäten werden von den Unternehmen klar weniger ausgelastet. Auch die Erwartungen an die weitere Geschäftsentwicklung sind kräftig gesunken. Die Exporterwartungen haben sich jedoch nur leicht verschlechtert. Einen Lichtblick bildet die Entwicklung im Einzelhandel: Hier ist das Geschäftsklima wie im Vormonat gestiegen. Die Einzelhändler beurteilen sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für das kommende halbe Jahr günstiger. Im Großhandel trübte sich das Geschäftsklima dagegen weiter ein. Die Großhändler berichten zwar von einer besseren Geschäftslage, sind aber pessimistischer für den weiteren Geschäftsverlauf. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex nach dem Anstieg im Vormonat gesunken. Zwar schätzen die Bauunternehmer die aktuelle Geschäftslage etwas besser ein, bezüglich der weiteren Entwicklung sind sie aber deutlich skeptischer. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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