| 15.11.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Recyclingunternehmen Vinyloop veröffentlichte am 12. November 2012 ein White Paper, das sich mit der Verringerung des ökologischen Fußabdrucks von Produkten durch Recycling beschäftigt. Gemäß White Paper reduziert sich der Primärenergiebedarf von recyceltem PVC gegenüber der herkömmlichen Produktion von PVC-Compound um fast die Hälfte, d.h. um 46 Prozent. Das recycelte PVC soll zudem eine Senkung des Treibhauspotentials um 39 Prozent und eine Reduzierung des Wasserverbrauchs um 72 Prozent zur Folge haben. Die hinter dem White Paper stehende Studie basiert auf einer Lebenszyklusanalyse (LCA), die das in den Werken von Vinyloop recycelte PVC mit herkömmlichem PVC-Compound vergleicht und dabei nicht nur die Umweltbilanz des Materials, sondern auch die des recycelten Endprodukts betrachtet. Christian Thamm, Marketing und Development Manager von Vinyloop, sieht darin den positiven Einfluss von recyceltem Material bestätigt und erklärt, dass Recycling von Kunststoffen der zunehmenden Forderung einer nachhaltigen Produktion gerecht werde. Denn ein aus 50 Prozent aus Materialien von Vinyloop hergestellter handelsüblicher Gartenschlauch habe einen um 20 Prozent verringerten CO2-Fußabdruck. So sieht das Unternehmen Marktpotenziale für ihr recyceltes PVC in Garten- und Luftschläuchen, Dachbahnen, Bodenbelägen und wasserdichten Membranen. Das veröffentlichte White Paper ist Teil des selbst auferlegten Aufrufs zum Handeln der PVC-Industrie, die sog. "VinylPlus-Kampagne", mit der 2020 insgesamt 800.000 Tonnen PVC jährlich recycelt werden sollen. Das Recycling wird zudem von der EU-Wachstumsstrategie "Europa 2020" unterstützt, mit der eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 20 Prozent und eine Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent angestrebt wird. Dateianhang zur Meldung: |
Vinyloop Ferrara S.p.A., Ferrara, Italien
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