| 17.09.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Kunststoff-Institute Lüdenscheid und Südwest präsentieren auf der Fakuma 2015 anhand eines Werkzeugs im laufenden Produktionsprozess und verschiedener Demonstratoren weiterentwickelte Technologieansätze für die dynamische Temperierung von Spritzgießwerkzeugen.Zum einen wird ein Verfahren vorgestellt, mit dem Oberflächenstrukturen in Spritzgießwerkzeugen schnell und einfach auf die Werkzeugoberfläche aufgebracht werden können. Da es sich bei dem neuen Verfahren weder um Ätztechniken, noch um Laserbearbeitung der Stahloberfläche handelt, ist hierfür auch kein Spezial-Know-how erforderlich. Das macht die Technik den Angaben nach sehr interessant für kleine und mittelständische Betriebe. Es lassen sich demnach alle Graustufenbilder oder Vektorgrafiken umsetzen, die auch druckbar sind. Das soll ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität ermöglichen. Schnelle Änderungen der Textur sollen so in kürzester Zeit auf dem Formteil abbildbar sein, was vor allem bei kleinen Losgrößen mit häufig wechselnden Gravuren sehr interessant sein dürfte. Als zweites Highlight wird veranschaulicht, wie schnell sich dynamisch erhöhte Werkzeugwandtemperaturen mit minimalem Energieeinsatz realisieren lassen. Bisherige Verfahren wie die Induktive Erwärmung, die Verwendung von keramischen Einsätzen oder die Variation der Kühlmitteltemperatur seien zwar nach wie vor sehr effektiv, hätten jedoch diverse Nachteile. Denn sie würden entweder mit hohen Investitionskosten einhergehen, hätten einen hohen Energieverbrauch oder würden die Kühlzeit verlängern. Diese Probleme seien nun gelöst und sollen ebenfalls im laufenden Werkzeug am Messestand präsentiert werden. Weitere Informationen: www.kunststoff-institut.de Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle A5, Stand 5312 |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid + Kunststoff-Institut Südwest GmbH & Co. KG, Villingen-Schwenningen
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