| 02.07.2019, 12:57 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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![]() Das neue „Engel Technikum. Fortschritt im Zentrum“ ist mit den weiteren weltweiten Kundentechnika der Engel Gruppe vernetzt. Die Möglichkeiten der innovativen inject 4.0 Technologien lassen sich so praxisnah und sehr anschaulich vermitteln - (Bilder: Engel). Mit 1.700 Quadratmetern Maschinenstellfläche ist das Engel Technikum ein Kunststoff verarbeitender Betrieb für sich. „Wir selbst sind der First User aller neu entwickelten inject 4.0 Technologien“, so Engleder. Unter dem Namen inject 4.0 bündelt Engel seine Produkte und Lösungen für die smart factory. Kontinuierlich wird das Angebot erweitert. Auch zur K 2019 sind zahlreiche neue inject 4.0 Produkte in der Entwicklungspipeline. „inject 4.0 verfolgt das Ziel, das volle Potenzial von Maschinen, Anlagen und Technologien auszuschöpfen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, flexibler zu agieren und die zunehmende Komplexität der Fertigung sicher zu beherrschen“, macht Engleder deutlich. „Mit den neuen Möglichkeiten unseres Kundentechnikums können wir besonders anschaulich und greifbar vermitteln, wie sich jeweils zugeschnitten auf die ganz individuellen Anforderungen der Verarbeiter dieses große Potenzial nicht nur vollständig, sondern auch effizient und wirtschaftlich ausschöpfen lässt.“ Prozesse standortübergreifend optimieren Die vertikale Integration beschreibt die Einbindung aller Maschinen, Anlagen und Fertigungsprozesse innerhalb eines Unternehmens bzw. Fertigungsverbunds in ein übergeordnetes Leitsystem. Gerade die Integration über die Grenzen eines einzelnen Standorts hinaus stellt das Engel Technikum praxisnah dar. Es ist mit den Technika in den weiteren weltweiten Engel Werken und Niederlassungen vernetzt. „Wir können von Schwertberg aus die Fertigungszellen zum Beispiel in Shanghai, Mexiko oder Hannover monitoren und fernwarten“, so Engleder. Schlüsselprodukte hierfür sind zum einen das Engel Kundenportal e connect sowie TIG authentig. Das MES der Engel Tochter TIG macht über eine Cloud-Lösung alle Maschinenparks innerhalb des Fertigungsverbunds transparent. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel die Auslastung der Maschinen standortübergreifend optimieren. First User neuer Technologien Neben der Transparenz leisten in der smart factory intelligente Assistenzsysteme einen wesentlichen Beitrag zur erhöhten Fertigungseffizienz. Alle Maschinen im neuen Engel Technikum sind mit unterschiedlichen Assistenzsystemen aus der iQ Produktfamilie von Engel ausgerüstet. Neben iQ weight control, iQ clamp control und iQ flow control, die sich in den spritzgießverarbeitenden Betrieben längst sehr erfolgreich etabliert haben, kommen im Technikum besonders früh die neu entwickelten iQ Systeme, die Engel im Oktober auf der K 2019 in Düsseldorf vorstellen will, zum Einsatz. „Fortschritt im Zentrum“ steckt nicht nur im Namen des neuen Technikums, sondern ist das Leitthema. „Wir zeigen im Technikum auf, was heute möglich ist und was wir zukünftig gemeinsam mit unseren Kunden möglich machen werden“, betont Engleder. Zu den zukunftsweisenden Projekten gehört unter anderem der Aufbau einer Wissensdatenbank, die das Know-how und die Erfahrungen innerhalb der Unternehmensgruppe bündelt. „Wissensdatenbanken ermöglichen es uns in Zukunft, die Herausforderungen der Spritzgießpraxis noch schneller und zielgerichteter zu lösen“, so Engleder. Horizontale Vernetzung der nächste Schritt Ein weiteres Zukunftsthema ist die digitale Transformation. Dabei werden die individuellen vertikalen Plattformlösungen um die Dimension der horizontalen Ebene ergänzt und entlang des Wertschöpfungsprozesses miteinander verbunden. Geht es bei der vertikalen Vernetzung um die funktionsbezogene, meist domainspezifische Optimierung einzelner Wertschöpfungsstufen innerhalb eines Unternehmens, ermöglicht es die horizontale Vernetzung, Prozesse funktionsübergreifend entlang der vollständigen Wertschöpfungskette zu optimieren. Eine Pilotfabrik hierfür wurde Anfang Juni in Linz eröffnet. Ziel der LIT Factory ist, mit Hilfe von digitalen Systemmodellen den Produktentstehungsprozess entlang der Wertschöpfungskette – vom Werkstoff über die Produktentwicklung und die Produktion bis hin zur Wiederverwertung – zu erforschen und weiterzuentwickeln. Neben Engel sind 24 weitere Unternehmen vor allem aus dem österreichischen und deutschen Wirtschaftsraum an der Gründung und dem Aufbau der LIT Factory beteiligt. „Durch die Mitwirkung unterschiedlicher Disziplinen wie Mechatronik, IT oder Umwelttechnik und die Unterstützung verschiedenster Industriepartner gelingt es, die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffbranche in einer Fabrik abzudecken. Die sich daraus ergebenden Synergien, zum Beispiel die gemeinschaftliche Nutzung von Forschungsergebnissen, tragen zur Weiterentwicklung der Digitalisierungskompetenz maßgeblich bei“, so Stefan Engleder. Weitere Informationen: www.engelglobal.com |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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