| 02.06.2021, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der französische Chemiekonzern Arkema bereitet die Übernahme des italienischen Kunststoffrecycling-Unternehmens Agiplast vor. In einer Pressemitteilung kündigt Arkema den Abschluss der Transaktion im Juni dieses Jahres an. Zum finanziellen Volumen und zu weiteren Einzelheiten der geplanten Transaktion wurden jedoch keine Angaben gemacht. Agiplast produziert technische Kunststoffcompounds und gehört dabei zu den Marktführern bei der Regeneration von Hochleistungskunststoffen, insbesondere von Spezialpolyamiden und Fluorpolymeren. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Casalbuttano bei Cremona in der norditalienischen Region Lombardei und erreicht laut Arkema einen Jahresumsatz von etwa 15 Mio. Euro. Arkema kooperiert mit Agiplast bereits seit 2019 im Rahmen des Programms Virtucycle bei der Regeneration von Hochleistungskunststoffen. Durch die geplante Übernahme wird der französische Konzern nach eigenen Angaben zum ersten voll integrierten Hersteller von Hochleistungspolymeren, der sowohl biobasierte als auch recycelte Materialien anbietet. Der Deal folgt demnach der nachhaltigen Wachstumsstrategie von Arkema, die insbesondere auf den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft ausgerichtet ist. Die in Colombes bei Paris ansässige Arkema beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2020 setzte der börsennotierte Konzern insgesamt 7,884 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei ein EBITDA von 1,182 Mrd. Euro sowie einen Nettogewinn in Höhe von 391 Mio. Euro. Weitere Informationen: www.arkema.com, www.agiplast-compounding.com |
Arkema, Colombes, Frankreich
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