| 22.09.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das zum italienischen Ölkonzern Eni gehörende Chemieunternehmen Versalis übernimmt die Technologie und die Anlagen des Recyclingspezialisten Ecoplastic. Darüber informierte Versalis zu Beginn dieser Woche in einer Pressemitteilung, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Details der Transaktion einzugehen. Die bislang zur italienischen Unternehmensgruppe De Berg gehörende Ecoplastic verfügt über eigene Verfahren zur Herstellung von Styrol-Kunststoffen, expandiertem Polystyrol (EPS) und festem Polystyrol (GPPS) mit bis zu 100 Prozent Recyclinganteil. Die Rezyklate werden dabei durch mechanisches Recycling von EPS-Abfällen gewonnen. Versalis plant mit der Übernahme von Ecoplast die Erweiterung ihres unter dem Brand "Versalis Revive" vermarkteten Portfolios an Recyclingprodukten. Darüber hinaus soll die Ecoplastic-Technologie für eine neue Recyclinganlage am Unternehmensstandort Porto Marghera genutzt werden, die in einem ersten Abschnitt über eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen verfügen wird. Versalis-CEO Adriano Alfani erklärte: "Kunststoffrecycling trägt wesentlich zur Beschleunigung der Transformation von Versalis auf Grundlage der Kreislaufwirtschaft bei und ist Teil einer umfassenderen Strategie von Eni für die Energiewende. Die aktuelle Vereinbarung ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Entwicklung eines Portfolios von Recycling-Produkten, die den Anforderungen des Marktes sowohl in Bezug auf Leistung als auch auf Nachhaltigkeit gerecht werden." Versalis produziert neben Styrol-basierten Kunststoffen vor allem Polyethylen, Elastomere sowie eine breite Palette an Zwischenprodukten. Die Eni-Tochter ist mit insgesamt zwölf Produktionsstandorten in Italien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Ungarn präsent, hinzu kommen Vertriebsniederlassungen in weiteren Ländern. Der Jahresumsatz von Versalis übersteigt 5 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.versalis.eni.com, deberg.it |
Versalis, Ferrara, Italien
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