| 24.05.2022, 11:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Familienunternehmen Brita produziert seit 1966 Wasserfiltersysteme für Gewerbe und private Nutzer. Ein wichtiger Bereich im Produktportfolio sind Filtersysteme für Gewerbekunden. Der Purity C Filtertyp ist eine spezielle Filterlösung für gewerbliche Anwendungen etwa im Bereich der Gastronomie und arbeitet auf Basis des Ionentauscherprinzips. Daher muss die Filterkartusche, abhängig vom Einsatz und Gebrauch, nach ca. einem Jahr ausgetauscht werden. Brita hat hier ein System aufgebaut, um gebrauchte Purity C Filterkartuschen in den Wertstoffkreislauf zurückführen zu können. Beim Recycling der Kunststoffanteile und im Bereich der Entsorgung arbeitet der Wasserfilterhersteller dabei seit 2015 eng mit RIGK zusammen. „Die Zusammenarbeit mit RIGK hat uns bisher vielfach bereichert. So war es uns möglich Verwertungswege für Produkte zu finden, die wir ohne das partnerschaftliche Vorgehen nicht hätten eröffnen können. Auch gemeinsame Versuche und der Expertenaustausch zu Materialien und deren Verwertbarkeit finden Berücksichtigung bei der Entwicklung neuer Produkte“, sagt Stephan Herbst, Leiter der Health, Safety und Environment Abteilung bei Brita. Die Purity C Filter bestehen im Grundmaterial aus einem verstärkten Polypropylen. Dieses Material hat eine hohe Festigkeitseigenschaft, um dem Druck in den Wasserfiltersystemen zu genügen, bedingt aber auch einen höheren Aufwand beim Kunststoffrecycling. Der Filter besteht aus einem Kopf, der mit einem Feinfilter und Aktivkohle befüllt ist, und einem Körper, der Kunstharze und einen Grobfilter beinhaltet. Zum Recycling der Filter müssen die einzelnen Komponenten getrennt werden. Die Voraussetzung dafür ist die Rückführung gebrauchter Filter. Als Basis des Recyclingprozesses können Kunden die gebrauchten Filterkartuschen kostenfrei an Brita zurücksenden oder an Sammelpunkten abgeben. Dies erfolgt oftmals durch den Brita Kundendienst selbst. Nach Sammlung und Rückführung der Filterkartuschen übernimmt die Brita-eigene Trennanlage die Öffnung und entleert die Aktivkohle und andere Filterstoffe. Der so zurückgewonnene Ionenaustauscher wird von Brita selbst regeneriert und in neuen Produkten eingesetzt. RIGK dagegen übernimmt die Kunststoffgehäuse, die dann von beauftragten Partnerunternehmen aufbereitet werden. Ziel ist hierbei die Separation von Restanhaftungen und das Herstellen eines definierten Kunststoff-Rezyklats. Dieses wird durch RIGK an Kunststoffverarbeiter in der Verarbeitungskette vermarktet. Diese verarbeiten in einem nächsten Schritt das Kunststoff-Rezyklat zu einem sortenreinen Kunststoffgranulat/Compound, das zur Herstellung neuer Produkte genutzt wird. Weitere Informationen: www.rigk.de, www.brita.de/recycling-professional |
RIGK GmbH, Wiesbaden
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