| 09.09.2022, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Verleihung des Georg-Menges-Preises 2022 im Eurogress, v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Dipl.-Kfm. Ulrich Reifenhäuser, Dr.-Ing. Herbert Müller - (Bild: IKV/ Dominik Fröls). Der diesjährige Preisträger Ulrich Reifenhäuser ist der Chief Sales Officer (CSO) der Reifenhäuser-Gruppe. Seit 1992 gehört er der Geschäftsleitung an und verantwortet den internationalen Anlagen-Vertrieb. Gemeinsam mit seinem Bruder Bernd Reifenhäuser führt er das Unternehmen in dritter Generation. Ulrich Reifenhäuser engagiert sich seit mehr als 25 Jahren im VDMA Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen und ist seit 2010 dessen Vorsitzender. In dieser Zeit hat er ein internationales Netzwerk aufgebaut, das seinesgleichen sucht. 2020 wurde er, wie der Namensgeber des Preises, in die Plastics Hall of Fame aufgenommen und wird 2022 zum siebten Mal in Folge als „Chairman of K show“ die Kunststoff-Weltleitmesse in Düsseldorf mitverantworten. Die Auszeichnung wurde von Professor Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter des IKV und Geschäftsführer der IKV-Fördervereinigung und von Dr.-Ing. Herbert Müller, Vorstandsvorsitzender der IKV-Fördervereinigung, am 7. September 2022 im Rahmen den 31. Kolloquiums Kunststofftechnik an Ulrich Reifenhäuser überreicht. In seiner Laudatio hob Professor Hopmann unter anderem das große und erfolgreiche Engagement Ulrich Reifenhäusers in der Branche und seine unermüdliche Suche nach optimalen und im besten Sinne nachhaltigen Lösungen hervor und lobte ihn als integre und integrierende Persönlichkeit. „Der Georg-Menges-Preis wird verliehen für die konsequente Umsetzung von Forschung und Innovation in der Wirtschaft. Sicher wären die angeführten Leistungen unseres Preisträgers bereits hinreichend für die Auszeichnung. Von besonderer Bedeutung und letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung war für die Preisstifter jedoch das ehrenamtliche Engagement von Ulrich Reifenhäuser um die K-Messe“, sagte Professor Hopmann „Ich bin wirklich geehrt und es freut mich außerordentlich, diesen Preis entgegennehmen zu können“, sagte Ulrich Reifenhäuser in seiner Dankesrede. „Was mich mit allen bisherigen Preisträgern verbindet, ist die Leidenschaft für den Kunststoff. Der Kunststoff hat dieser Welt viel gebracht und ich bin sicher, dass wir diesen Werkstoff auch künftig unbedingt brauchen werden.“ Bei aller Begeisterung fokussierte er auf die große Herausforderung: den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, die ohne Digitalisierung nicht zu realisieren sei. Es sei gut und wichtig, dass sich die Industrie dieses Themas angenommen habe, vieles sei bereits umgesetzt und die K 2022 werde diesen Fortschritt in vielen Aspekten zeigen. „Ich habe keinen Zweifel, dass der Wertstoff Kunststoff auch in Zukunft seine Stellung haben wird. Das ist wichtig für diese Welt und wichtig für das größte Problem, das diese Welt hat, nämlich die CO2-Emissionen“, schloss Ulrich Reifenhäuser. Über den Georg-Menges-Preis Der Georg-Menges-Preis wurde 1999 aus Anlass des 75. Geburtstags von Georg Menges, dem langjährigen Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV), ins Leben gerufen. Im Februar 2021 musste die Branche von Georg Menges Abschied nehmen, sodass der Preis 2022 erstmals in Memoriam vergeben wird. Die Stifter des Preises verfolgen den Leitgedanken von Georg Menges weiter, dass Forschung und Wirtschaft unbedingt zusammengehören und beständiger Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie notwendig ist, um Innovationen zu erreichen. Der Georg-Menges-Preis würdigt die kontinuierliche Transferleistung der Preisträger, die die Zukunft der Kunststoffindustrie in besonderer Weise gestaltet. Die Verleihung des Preises – bestehend aus einer Nachbildung eines 1899 in Wetzlar von Hand gefertigten monokularen Leitz-Mikroskops – erfolgt traditionell im Rahmen des Internationalen Kolloquiums Kunststofftechnik, das vom IKV alle zwei Jahre veranstaltet wird. Weitere Informationen: www.ikv-aachen.de, reifenhauser.com |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
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