| 20.04.2023, 08:56 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Die „Etherline“ FD P Cat.5e für Industrial Ethernet ist jetzt dank des bio-basierten TPUs von BASF zusätzlich als nachhaltige Variante erhältlich - (Bild: Lapp, 2023). Die „Etherline“ FD P Cat.5e für Industrial Ethernet hat Lapp eigentlich schon länger im Portfolio. Sie eignet sich für Patchkabelanwendungen aber auch für Energieführungsketten. Nun aber gibt es sie zusätzlich als nachhaltigere Variante. Für diese Leitung hat der Anbieter für integrierte Lösungen im Bereich der Kabel und Verbindungstechnologie das TPU-Mantelmaterial (Thermoplastisches Polyurethan) von BASF, das bisher auf fossilen Rohstoffen basierte, durch ein TPU von BASF ersetzt, das auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. „Biobasierte Kunststoffe aus schnell nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden, ist für uns eine gute Möglichkeit, den Bedarf an Kunststoffen aus fossilem Ausgangsmaterial zu reduzieren und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck unserer Produkte zu senken“, sagt Alexander Terpe, Leiter Produktentwicklung Kabel bei der U.I. Lapp GmbH. Nachhaltigkeit beginnt mit nachhaltigeren Produkten Konkret handelt es sich beim bio-basierten Kunststoff um „Elastollan“ N, das Thermoplastische Polyurethan der BASF. Es ist ein auf Mais basierendes Biopolymer. Dabei liegt der Anteil des nachwachsenden Rohstoffs, je nach Type des TPUs, bei 45 bis 60 Prozent. Das TPU soll die gleiche Haltbarkeit, Flexibilität und mechanischen Eigenschaften sowie die Hydrolyse-, Chemikalien- und UV- Beständigkeit wie herkömmliches „Elastollan“ bieten. Sogar die Verarbeitbarkeitsparameter sollen erhalten bleiben. Besonders sei, dass der Anteil des Biomaterials im fertigen Produkt tatsächlich nicht nur nachgewiesen, sondern exakt nachgemessen werden kann (nach ASTM D 6866). „Das biobasierte TPU der BASF ist ein echter High Performer und steht dem herkömmlichen fossilen Material in nichts nach. Eine schnelle Umstellung in der Produktion ist möglich und der richtige Schritt, um unserem Kunden durch ein nachhaltigeres Produkt echten Mehrwert zu bringen“, erläutert Oliver Mühren, Gruppenleiter Sales bei der BASF Polyurethanes GmbH. Mit einem Blick auf die Ökobilanz erreicht das biobasierte Produkt den abschließenden Angaben zufolge eine Verbesserung des CO2-Fußabrucks von ungefähr 15 Prozent. Weitere Informationen: www.basf.com, www.lapp.com |
BASF SE, Ludwigshafen + U.I. Lapp GmbH, Stuttgart
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