| 08.01.2024, 14:51 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die re-strap GmbH aus Kurtscheid startete vor zwei Jahren mit einem Rücknahme- und Erfassungssystem für gebrauchte Kunststoff-Umreifungsbänder (siehe auch plasticker-News vom 01.03.2022). Erklärtes Ziel war es von Anfang an, die gesammelten Rohstoffe so hochwertig wie möglich zu verwerten. Nach zweijähriger Entwicklungszeit bietet das Unternehmen auf dieser Basis nun Kunststoffrezyklate nach Kundenspezifikation für technische Anwendungen an. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, verfügt re-strap durch das eigene Sammelsystem über einen Sekundärrohstoffstrom, der sich durch eine definierte und reproduzierbare Zusammensetzung auszeichnet. Zudem sei die Rückverfolgbarkeit der einzelnen Chargen bis zur industriellen Anfallstelle gewährleistet. Mittlerweile verfügt re-strap über einen Baukasten für industriell einsetzbare Granulate mit Rezyklatanteilen von bis zu 70 Prozent. Dieser soll durch gezielte Kombination von Sekundärrohstoffen und Rezepturen die Herstellung von faserverstärkten Compounds auf Recyclatbasis ermöglichen, die dem Einsatz von Neuware in nichts nachstehen sollen. „Wir entwickeln für den Kunden den von ihm benötigten Sekundärrohstoff nach seinen Vorgaben“, so Geschäftsführer Matthias Schäfer. „Derzeit starten wir auf Basis von PET, später kommt auch PP hinzu. Aber auch schon heute können wir Neuware aus anderen Kunststoffen wie zum Beispiel PBT oder PA6 ersetzten. Durch unser eigenes Sammel- und Rücknahmesystem können wir sowohl die Materialverfügbarkeit als auch die erforderliche Sortenreinheit und Qualität sicherstellen“, erklärt Schäfer weiter. „Damit leisten wir einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung und bieten unseren Abnehmern gleichzeitig Rohstoffsicherheit.“ Weitere Informationen: www.re-strap.de |
re-strap GmbH, Kurtscheid
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