| 29.02.2024, 11:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Röchling Automotive SE wird ihr Werk im bayerischen Wackersdorf in der ersten Jahreshälfte 2025 schließen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist dieser Schritt Teil der Restrukturierung und Konsolidierung der Produktionsstandorte in Deutschland. Der weltweit tätige Kunststoffverarbeiter reagiere damit auf die veränderte Marktsituation in Europa. Von der Werkschließung sind rund 90 Mitarbeitende betroffen. Matthias Drehkopf, COO bei Röchling Automotive: „Wir haben alle Optionen für eine verbesserte Struktur unserer Werke in Europa intensiv geprüft und uns die Entscheidung keineswegs leicht gemacht. Letztlich führt aber an der Werksschließung in Wackersdorf leider kein Weg vorbei. Denn wir müssen an allen Standorten nachhaltig profitabel sein, um unsere Fähigkeiten zu weiteren Investitionen und damit weiterem Wachstum in der Zukunft abzusichern.“ Der europäische Automobilmarkt verharre derzeit auf einem um rund 20 Prozent niedrigeren Niveau als vor der Corona-Pandemie, so Drehkopf. Hinzu komme insbesondere in Europa ein Umsatzrückgang bei Verbrennerprodukten. Vor diesem Hintergrund sei die Werksschließung ein struktureller Entschluss mit Blick auf das gesamte Unternehmen. In Wackersdorf fertigt Röchling Automotive seit 1997 Komponenten für Fahrzeuge namhafter internationaler Marken. Dazu gehören Komponenten für den Unterbodenbereich, aerodynamische Verkleidungen und Abdeckungen, Luftklappensteuerungen sowie Motorabdeckungen. Für die Kunden des Automobilzulieferers wird die Standortschließung kaum Auswirkungen haben, versichert Drehkopf: „Die Produktionsumfänge von Wackersdorf übernehmen die Röchling-Werke in Worms und Peine. Selbstverständlich sprechen wir mit unseren Kunden, um gemeinsam eine reibungslose Weiterbelieferung zu gewährleisten.“ Weitere Informationen: www.roechling.com |
Röchling Automotive SE, Mannheim
» insgesamt 110 News über "Röchling Automotive" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenzverfahren eröffnet - Geordnete Stilllegung der Anlagen eingeleitet
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Meist gelesen, 30 Tage
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Schütz: Neues IBC-Werk am BASF-Standort Ludwigshafen soll 2027 in Betrieb gehen
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|