| 20.02.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Insolvenzverfahren der Terbrack Kunststoff GmbH & Co. KG ist eine Investorenlösung erzielt worden. Röchling Industrial übernimmt zum 1. März 2026 den operativen Geschäftsbetrieb im Rahmen einer übertragenden Sanierung. Sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten. Das Amtsgericht Münster hatte am 29. Oktober 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Unternehmens angeordnet und Rechtsanwältin Dr. Ria Brüninghoff von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Mit Beschluss vom 1. Februar 2026 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Dr. Brüninghoff zur Insolvenzverwalterin bestellt. Im Zuge des strukturierten Investorenprozesses übernimmt die neu gegründete Röchling Industrial Vreden GmbH den Geschäftsbetrieb sowie alle rund 100 Beschäftigten am Standort Vreden. Der Geschäftsbetrieb wurde während des gesamten Verfahrenszeitraums uneingeschränkt fortgeführt. Parallel dazu arbeitete die Insolvenzverwaltung in Abstimmung mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss an einer Fortführungslösung. Die 1954 gegründete Terbrack Kunststoff GmbH & Co. KG ist auf die Verarbeitung technischer Kunststoffe spezialisiert. Das Unternehmen produziert Halbzeuge wie Pressplatten, extrudierte Profile und Rundstäbe sowie kundenspezifische Fertigteile. Abnehmerbranchen sind unter anderem der Maschinen- und Anlagenbau, die Verpackungsindustrie sowie die Chemie- und Lebensmittelindustrie. Mit der Übernahme erweitert Röchling Industrial sein Produktionsnetzwerk um den Standort Vreden. Nach Unternehmensangaben entstehen zusätzliche Kapazitäten und eine höhere Redundanz innerhalb der bestehenden Fertigungsstruktur. Die Integration von Terbrack soll die Produktionsflexibilität erhöhen und das bestehende Portfolio im Bereich technischer Kunststoffverarbeitung ergänzen. Röchling Industrial ist Teil der international tätigen Röchling-Gruppe und im Bereich der Verarbeitung technischer Kunststoffe tätig. Durch die Transaktion wird der Standort Vreden in die Organisationsstruktur des Unternehmens integriert. Die Beschäftigten werden von der neuen Gesellschaft übernommen. Nach Angaben der Insolvenzverwalterin profitieren von der erzielten Lösung sowohl die Mitarbeitenden als auch die Gläubiger, da der Geschäftsbetrieb erhalten und Vermögenswerte gesichert werden konnten. Der Investorenprozess ist mit der Unterzeichnung der entsprechenden Verträge abgeschlossen. Weitere Informationen: terbrack.de, www.pluta.net |
Terbrack Kunststoff GmbH & Co KG, Vreden
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