| 08.05.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Kunststoffrohrverband e. V. (KRV) hat die Nachfolge an der Spitze seiner Geschäftsstelle geregelt. Zum 1. Juli 2026 wird Christoph Hermes neuer Geschäftsführer des Verbandes. Er folgt auf Dr. Johannes Lis, der den KRV Ende Oktober 2026 verlässt, um in seiner Heimatregion eine politische Aufgabe zu übernehmen und für ein kommunales Spitzenamt zu kandidieren. Nach Angaben des Verbandes hatte der Vorstand frühzeitig einen strukturierten Übergangsprozess eingeleitet. Die Geschäftsführung soll geordnet übergeben werden. Lis wird die Verbandsarbeit bis zu seinem Ausscheiden weiter begleiten und gemeinsam mit Hermes den Übergang vorbereiten. Laufende Projekte, Gremienarbeiten und fachliche Aktivitäten sollen unverändert fortgeführt werden. Der KRV-Vorsitzende Mario Frieben bezeichnete die Personalentscheidung als Schritt zur Sicherung von Kontinuität und zur Weiterentwicklung des Verbandes. Hermes bringe Erfahrung in strategischer Kommunikation, Industrie und Public Affairs mit. Diese Kompetenzen seien insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an Verbände an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit relevant. Hermes sieht zentrale Aufgaben für den Verband unter anderem in den Bereichen Infrastrukturtransformation, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Die Kunststoffrohrindustrie stehe vor erheblichen Herausforderungen, etwa bei der Modernisierung leitungsgebundener Infrastrukturen sowie bei nachhaltiger Wasser- und Energieversorgung. Christoph Hermes verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen der Unternehmens- und Markenkommunikation sowie im Bereich Public Affairs. Berufliche Stationen führten ihn unter anderem zur CHT Group, zu Kyocera Fineceramics Europe, CeramTec, der Börse Stuttgart und zur Warsteiner Gruppe. Dort verantwortete er Kommunikations- und Marketingstrategien, begleitete Transformationsprozesse und beriet Führungsebenen. Der Kunststoffrohrverband e.V. vertritt 22 Mitgliedsunternehmen aus Rohrherstellung, Rohstofferzeugung sowie aus dem Kreis der Förder- und Kooperationspartner. Der Verband befasst sich mit Themen wie Qualität, Normung, Ressourceneffizienz und Lösungen für die leitungsgebundene Infrastruktur. Weitere Informationen: www.krv.de |
Kunststoffrohrverband e.V., Hamm
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