| 30.07.2026, 15:28 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Arburg übernimmt Stork IMM, v.l.: Den Kaufvertrag unterzeichneten Steffen Kroner, CFO von Arburg, Philip Stibbe, Shareholder der Stork IMM und Gründer der Stibbe Participaties, und Guido Frohnhaus, CTO von Arburg, am 29. Juli 2026 in Hengelo, Niederlande - (Bild: Stork IM). Für Arburg unterzeichneten CFO Steffen Kroner und CTO Guido Frohnhaus den Vertrag. Die Stibbe Participaties B.V. wurde durch ihren Gründer und Anteilseigner Philip Stibbe vertreten. Mit der Übernahme wollen beide Unternehmen ihre Position im internationalen Markt für Kunststoffspritzgießmaschinen stärken. Erweiterung bei Großmaschinen und Verpackungsanwendungen Stork IMM entwickelt und produziert vor allem große, schnelllaufende Spritzgießmaschinen für die Herstellung dünnwandiger Verpackungen. Das Unternehmen ist insbesondere im Schließkraftbereich oberhalb von 5.000 Kilonewton tätig. Für Arburg stellt das Produktprogramm von Stork IMM damit eine Ergänzung des bisherigen Maschinenportfolios dar. Der Maschinenbauer erweitert sein Angebot sowohl im Bereich hoher Schließkräfte als auch bei Anwendungen für die Verpackungsindustrie. Arburg-CEO Dr. Volker Nilles bezeichnete die Übernahme als langfristig ausgerichtete strategische Investition. Durch die Zusammenführung der Produktprogramme sollen die Marktposition des Unternehmens gestärkt und zusätzliche Kundensegmente erschlossen werden. Reaktion auf veränderte Marktbedingungen Die Transaktion erfolgt in einem von strukturellen Veränderungen geprägten Marktumfeld. Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen schwankende Nachfrage, rückläufige Produktionsvolumina, ein zunehmender internationaler Wettbewerb und eine wachsende Bedeutung von Skaleneffekten. Mit der Übernahme bündelt Arburg zusätzliche Kompetenzen und Produktionskapazitäten. Gleichzeitig erhält Stork IMM Zugang zu den internationalen Vertriebs- und Servicestrukturen von Arburg. Ausbau von Vertrieb, Service und Lieferkette Nach Angaben von Stork-CEO Eric Pans soll die Integration in die Arburg-Gruppe die weitere Entwicklung des Unternehmens unterstützen. Als mögliche Vorteile nannte er erweiterte internationale Vertriebs- und Servicekapazitäten, ein breiteres Produktangebot sowie Synergien im Einkauf und in der Lieferkette. Darüber hinaus sollen betriebliche Abläufe und interne Prozesse weiterentwickelt werden. Stork IMM soll dabei insbesondere von der globalen Präsenz und der organisatorischen Infrastruktur von Arburg profitieren. Philip Stibbe erklärte, beide Unternehmen verfügten über ähnliche Grundsätze hinsichtlich langfristiger Unternehmensentwicklung, familiärer Unternehmenskultur und industrieller Fertigung in Europa. Diese Übereinstimmungen hätten bei der Auswahl des Käufers eine wesentliche Rolle gespielt. Abschluss der Übernahme für September geplant Mit der Vertragsunterzeichnung ist der erste formale Schritt der Übernahme abgeschlossen. Bis zum Vollzug der Transaktion müssen die vorgesehenen Abschlussbedingungen erfüllt werden. Nach derzeitiger Planung soll die Übernahme innerhalb von rund zwei Monaten und damit im September 2026 abgeschlossen werden. Weitere Informationen: |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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