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27.08.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten    

Getecha: Komplettlösungen aus Schneidmühlen und Materialaufbereitung

Ausgestattet mit dem Zuführsystem HHS kann die Getecha-Schneidmühle RS 38060 voluminöse Hohlkörper ohne eine Vorzerkleinerung zu Mahlgut der gewünschten Korngröße zerkleinern - (Bild: Getecha).
Ausgestattet mit dem Zuführsystem HHS kann die Getecha-Schneidmühle RS 38060 voluminöse Hohlkörper ohne eine Vorzerkleinerung zu Mahlgut der gewünschten Korngröße zerkleinern - (Bild: Getecha).
Getecha präsentiert auf der Fakuma 2026 integrierte Lösungen für die Aufbereitung von Kunststoffresten. Im Mittelpunkt stehen Anlagenkonzepte, die Schneidmühlen mit Zuführ-, Förder-, Absaug-, Entstaubungs- und Verpackungstechnik kombinieren. Ziel ist die möglichst durchgängige innerbetriebliche Aufbereitung von Produktionsresten und deren Rückführung in Materialkreisläufe.

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die Trichtermühle RS 38060 mit 22-kW-Antrieb und einem Variationsrotor mit 380 mm Schneidkreis. Ein hydraulischer Andruckstempel unterstützt die Verarbeitung größerer und voluminöser Teile. Auf der Messe wird die Mühle mit dem horizontal arbeitenden Zuführsystem HHS kombiniert. Dessen Dosierschieber führt das Material lastabhängig dem Schneidrotor zu; verschiedene Steuerprogramme regeln Zuführgeschwindigkeit und Druck in Abhängigkeit vom Material.

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Damit lassen sich beispielsweise voluminöse Hohlkörper oder Blasformteile einschließlich Butzen ohne separate Vorzerkleinerung auf die gewünschte Korngröße bringen. Bei geeigneten Anwendungen können dadurch ein vorgelagerter Shredder und zusätzliche Förderstrecken entfallen.

Für die nachgeschaltete Aufbereitung zeigt Getecha die RS 38060 in Verbindung mit einer Absauganlage sowie dem Entstaubungssystem GE 50. Dieses entfernt Feinanteile, Staub und Störpartikel aus dem Mahlgut und ist für Leistungen bis 1.000 kg/h ausgelegt. Ergänzend stehen Saugeinheiten sowie Sack- und Big-Bag-Anlagen für Transport, Sammlung und Bereitstellung des Materials zur Verfügung.

Die RS 38060 ist modular aufgebaut und kann unter anderem mit Austragsschnecke, Mahlraumkamera oder Wasserkühlung ergänzt werden. Die glatte Geometrie der Mahlkammer erleichtert die Reinigung bei Materialwechseln.

Für Anwendungen mit kontinuierlichem Durchsatz mittlerer bis größerer Volumen von Kunststoffabfällen zeigt Getecha die Zentralmühle RS 45090 - (Bild: Getecha).
Für Anwendungen mit kontinuierlichem Durchsatz mittlerer bis größerer Volumen von Kunststoffabfällen zeigt Getecha die Zentralmühle RS 45090 - (Bild: Getecha).
Für größere Materialmengen zeigt Getecha die Zentralmühle RS 45090. Sie ist für kontinuierliche Durchsätze bis 1.000 kg/h ausgelegt und verarbeitet je nach Konfiguration Fehlteile, Platten oder Rohre. Ein 45-kW-Motor treibt einen Rotor mit 450 mm Durchmesser an. Die Maschine kann manuell oder automatisiert beschickt werden. Doppelwandige Trichter- und Gehäuseelemente dienen der Schalldämmung; hydraulisch öffnende Baugruppen erleichtern Reinigung und Wartung.

Für den Einsatz direkt an Spritzgießmaschinen stellt Getecha zudem die Beistellmühlen GRS 180 und RS 150 vor. Die GRS 180 ist für hygienesensible Anwendungen konzipiert und verfügt über integrierte Absaugung sowie eine angepasste Dichtungstechnik. Ein automatischer Doppelschieber ermöglicht das kontrollierte Einschleusen von Angüssen und Resten. Mit 2,2 kW Antriebsleistung erreicht die Mühle Durchsätze bis 35 kg/h und kann mit zusätzlichem Verschleißschutz auch abrasive Kunststoffe verarbeiten.

Post-Processing: Für die Material­aufbereitung nach dem Zer­klein­ern bietet Getecha Komplett­lö­sung­en – unter anderem aus Ab­saug-, Entstaubungs- und Ver­pack­ungs­­anlagen - (Bild: Getecha)
Post-Processing: Für die Material­aufbereitung nach dem Zer­klein­ern bietet Getecha Komplett­lö­sung­en – unter anderem aus Ab­saug-, Entstaubungs- und Ver­pack­ungs­­anlagen - (Bild: Getecha)
Die kompakte RS 150 ist für die maschinennahe Zerkleinerung von Angüssen und Fehlteilen ausgelegt. Sie lässt sich manuell oder über Handlingsysteme beschicken und kann mit einer Absauganlage kombiniert werden. Je nach Ausführung sind unterschiedliche Aufgabehöhen möglich.

Mit den ausgestellten Systemen zeigt Getecha den Ansatz, Zerkleinerung nicht als Einzelprozess, sondern als Bestandteil einer durchgängigen Materialaufbereitung zu integrieren. Das Unternehmen deckt nach eigenen Angaben Konstruktion, Entwicklung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme ab und entwickelt neben Standardmaschinen auch kundenspezifische Lösungen. Versuche mit Kundenmaterial können im eigenen Technikum durchgeführt werden.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A3, Stand 3212

Weitere Informationen: getecha.de

Getecha GmbH, Aschaffenburg

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